For­ex­han­del auch mit Öl und Gas

Foto: Geralt / Pixabay / Lizenz unter CC0 Börse, Rohstoffhandel, Forex
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Mit einem täg­li­chen Volumen von vier Bil­lio­nen US-Dollar ist der Devi­sen­markt der größte Finanz­markt über­haupt. Auf­grund der gerin­gen Rendite für fest­ver­zins­li­che Anlagen inter­es­sie­ren sich auch immer mehr Pri­vat­an­le­ger für den Forex Handel.

Was viele nicht wissen, neben Wäh­run­gen lassen sich dabei auch Ener­gie­werte wie Öl oder Gas handeln. Da es sich beim Forex Trading um Hebel­ge­schäfte handelt, ist der Ein­stieg bereits mit klei­ne­ren Beträ­gen möglich. Los geht es dabei immer mit der Suche nach dem rich­ti­gen Forex Broker. Auf­grund der gestie­ge­nen Nach­frage hat sich die Zahl der Anbie­ter in den letzten Jahren deut­lich erhöht.

Welche Roh­stoffe Online han­del­bar?

Die Auswahl der han­del­ba­ren Roh­stoffe hängt immer vom gewähl­ten Forex Broker ab. Zum Stan­dard gehören dabei die Edel­me­talle Gold und Silber. Für den Forex Handel sind vor allem Roh­stoffe mit einer vola­ti­len Kurs­ent­wick­lung inter­es­sant. Deshalb bieten sich auch Ener­gie­werte wie Öl oder Gas für das Trading an.

Der große Vorteil beim Forex Handel ist, dass Trader sowohl auf stei­gende wie auch fal­lende Kurse setzen können. Wer bereits Erfah­rung mit dem Devi­sen­han­del hat, dürfte beim Umstieg auf Roh­stoffe keine Pro­bleme haben. Vom Prinzip funk­tio­niert der Handel iden­tisch, auch wenn der maxi­male Hebel bei Roh­stof­fen gerin­ger ist. Bei den meisten Forex Broker ist dieser auf 1:50 begrenzt.

Welche Gebüh­ren fallen an?

Im Ver­gleich zu anderen Geld­an­la­gen fallen beim Forex Handel nur geringe Kosten an. Beim Akti­en­han­del muss bei­spiels­weise mit einer Order­pro­vi­sion zwi­schen 0,1 und 0,6 Prozent gerech­net werden. So können bei einem Volumen von 10.000 Euro schnell Gebüh­ren von 50 Euro oder mehr ent­ste­hen. Beim Forex Handel wird dagegen auf eine Pro­vi­sion bzw. Kom­mis­sion ver­zich­tet.

Im Gegen­zug berech­net der einen soge­nann­ten Spread, welcher in Pips ange­ge­ben wird. Es handelt sich dabei um die Spanne zwi­schen Ankaufs- und Ver­kaufs­kurs. Ent­schei­dend ist immer die letzte Dezi­mal­stelle hinter dem Komma. Bei einem Ankaufs­kurs von 1,4001 und einem Ver­kaufs­kurs von 1,4002 fällt bei­spiels­weise ein Spread von 1 Pips an.

Roh­stoffe mit Hebel handeln

Zu den wich­tigs­ten Fak­to­ren beim Forex Handel mit Roh­stof­fen wie Öl und Gas gehört der Hebel­ef­fekt. Beim Akti­en­kauf muss der Anleger den gesam­ten Kauf­preis auf­brin­gen. Dies ist beim Forex Trading durch den Einsatz eines Hebels anders. Wird bei­spiels­weise ein Hebel von 1:50 ange­bo­ten, kann mit einer Inves­ti­tion von 100 Euro ein Han­dels­vo­lu­men von 5.000 Euro bewegt werden. Ent­wi­ckelt sich der Kurs nicht wie gewünscht ist der mög­li­che Verlust auf die Höhe der Einlage begrenzt. Bei einem erfolg­rei­chen Trade lockt dagegen die 50-fache Rendite.

Den rich­ti­gen Broker finden

Bevor es mit dem Handel los­ge­hen kann muss zunächst der pas­sende Forex Broker gefun­den werden. Ein­stei­ger sollten auf­grund des großen Ange­bots nicht erschre­cken und einen geziel­ten Online Ver­gleich durch­füh­ren. Zu den wich­tigs­ten Kri­te­rien gehört dabei die Frage nach der Regu­lie­rung. Emp­feh­lens­wert sind Broker, die inner­halb der EU bei­spiels­weise in Groß­bri­tan­nien oder Zypern regu­liert werden. Dadurch sind gewisse Sicher­heits­aspekte garan­tiert. Zudem ist natür­lich ein mög­lichst großes Han­dels­an­ge­bot von Bedeu­tung.

Wer Roh­stoffe traden möchte, sollte diesem Punkt beson­dere Auf­merk­sam­keit widmen. Weitere Kri­te­rien sind die Kosten sowie der ange­bo­tene Kun­den­ser­vice. Beson­ders bei Ein­stei­gern stellt sich zu Beginn die eine oder andere Frage. Da ist es prak­tisch, wenn der Support rund um die Uhr per Telefon oder Live Chat erreich­bar ist.