Offshore-Windkraft schwim­mend güns­ti­ger

Der Hywind-Park vor der schottischen Nordseeküste kann 22.000 Haushalte versorgen. Die fünf Windkraftanlagen schwimmen im Meer auf beschwerten Bojen. Foto: Statoil
Der Hywind-Park vor der schottischen Nordseeküste kann 22.000 Haushalte versorgen. Die fünf Windkraftanlagen schwimmen im Meer auf beschwerten Bojen. Foto: Statoil

Offshore-Windkraft ist heute schon kon­kur­renz­fä­hig. Dennoch sind die Inves­ti­ti­ons­kos­ten riesig. Den größten Part bean­spru­chen die Fun­da­mente. Schwim­mende Vari­an­ten senken die Kosten deut­lich.

Offshore-Windkraftanlagen werden mit zuneh­men­der Was­ser­tiefe teurer. »Die höheren Inves­ti­ti­ons­kos­ten für die Offshore-Aufstellung werden in erster Linie durch die Was­ser­tiefe bestimmt. Küs­ten­nahe Pro­jekte in Was­ser­tie­fen bis zu 20 Meter haben deut­lich gerin­gere Inves­ti­ti­ons­kos­ten als zum Bei­spiel Pro­jekte in der offenen Nordsee mit einer Was­ser­tiefe bis zu 45 Meter. Die Ent­fer­nung zum Land, das heißt die Kosten für die Strom­über­tra­gung zum Land, sind je nach Größe des Wind­parks im Gesamt­kos­ten­bud­get zwar eben­falls von Bedeu­tung, aber nicht so bestim­mend wie die Was­ser­tiefe«, beschreibt in seinem Buch­ka­pi­tel Kosten von Wind­kraft­an­la­gen  und Anwen­dungs­pro­jek­ten Sprin­ger Vieweg-Autor Erich Hau auf Seite 921 den Mam­mut­an­teil der Offshore-Investition.

Des­we­gen sind Offshore-Planer auf der Suche nach Lösun­gen, wie die Grün­dungs­kos­ten in großer Tiefe ver­rin­gert werden können. Fündig wurden sie bei einer kon­kur­rie­ren­den Ener­gie­tech­no­lo­gie – eben­falls im Offshore-Bereich – und zwar bei den För­der­platt­for­men für Öl und Gas. Denn diese erhal­ten auch keine festen Fun­da­mente, sondern schwim­men und werden am Boden ver­an­kert. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.