Wie wird ein Caravan smart?

kann ac dmart sein: Caravan oder Wohnmobil. Foto: Utahredrock - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
kann ac dmart sein: Caravan oder Wohnmobil. Foto: Utahredrock - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Das Mün­che­ner IGT – Insti­tut für Gebäu­de­tech­no­lo­gie gibt monat­lich Tipps heraus, mit denen Mietern, Ver­wal­tern und TGA‐Ver­ant­wort­li­chen die Steue­rung der Haus­tech­nik leicht gemacht werden soll. Im März nun befas­sten sich die For­scher mit smarten Wohn­wa­gen und Cara­vans.

Alle spre­chen vom Smart Home. Was ist aber mit Wohn­wa­gen und Rei­se­mo­bi­len? Immer­hin ist das das „Zuhause für Unter­wegs“. Zudem steigen seit Jahren deren Ver­kaufs­zah­len.

In ihrer Bache­lor­ar­beit hat sich Johanna Wucher­pfen­nig diesem Thema am IGT gewid­met. Sie hat mög­li­che Anfor­de­run­gen an einen „Smart Caravan“ zusam­men­ge­stellt und über mehrere Umfra­gen – teils online und teils per­sön­lich auf Cam­ping­plät­zen – durch­ge­führt. Im Anschluss hat sie Emp­feh­lun­gen für die Grund­aus­stat­tung sowie optio­nale Extras je nach Größe/Art des Rei­se­mo­bils erstellt.

The­men­um­feld „Smart Caravan“

Da der Bereich Smart Home in der breiten Gesell­schaft immer mehr ankommt, bietet sich ein Tech­no­lo­gie­trans­fer von Gebäu­de­au­to­ma­tion auch zum Rei­se­mo­bil an.

Für die Genera­tion, die mit „smarten“ Tech­no­lo­gien auf­ge­wach­sen ist und diese selbst­ver­ständ­lich im Alltag nutzt, könnte dies eine attrak­tive Anre­gung zum Nutzen eines Freizeit‐Fahrzeugs dar­stel­len.
Aber auch für die ältere Genera­tion wäre es eine Erleich­te­rung im Urlaub­s­all­tag ihr Rei­se­mo­bil auch im höheren Alter noch nutzen zu können. Ver­gleich­bar ist hier die Nutzung von Elek­tro­fahr­rä­dern, die eben­falls einen kom­for­ta­ble­ren Nutzen dar­stel­len und auch mit kör­per­li­cher Ein­schrän­kung einen wei­te­ren Gebrauch ermög­li­chen.

Auf­ga­ben­stel­lung

Es galt her­aus­zu­fin­den welche unter­schied­li­chen Bedürf­nisse ver­schie­dene Nut­zer­grup­pen haben. Deshalb wurden in einer Umfrage ver­schie­dene Fea­tures abge­fragt, die in einem smarten Caravan verbaut werden könnten. Hierbei wurde bewusst nicht auf die tech­ni­sche Umset­zung ein­ge­gan­gen. Der End­ver­brau­cher soll unab­hän­gig von der tech­ni­schen Pro­blem­stel­lung ent­schei­den können, was er für sein Wohl­be­fin­den benö­tigt oder als sinn­voll erach­tet.

Durch die Umfrage konnte eine Bewer­tung der jeweils für die Teil­neh­mer wich­tigs­ten Aspekte für kate­go­ri­sierte Fahr­zeug­klas­sen gemacht werden.

Mit dieser Bewer­tung wurden im Anschluss ver­schie­dene Kon­fi­gu­ra­ti­ons­pla­ner für die ver­schie­de­nen Fahr­zeug­klas­sen erstellt. Diese können als Leit­fa­den für ein Kun­den­ge­spräch dienen, wodurch sicher­ge­stellt wird, dass im Ver­kaufs­ge­spräch keine Details ver­ges­sen werden. Ebenso soll dadurch eine fach­män­ni­sche Bera­tung für die Kunden ermög­licht werden.

Durch­füh­rung und Ergeb­nisse

Bereits zur Umfrage wurde in Fahr­zeug­klas­sen unter­schie­den. Der Hin­ter­grund ist der, dass sich die typi­schen Nutzer einer Fahr­zeug­klasse in Alter bzw. Ansprü­che stark unter­schei­den können. Zu jeder Fahr­zeug­klasse wurde dann eine Reihe von tech­ni­schen mög­li­chen Fea­tures vor­ge­schla­gen und in Bezug auf Akzep­tanz untersucht.Hier die Ergeb­nisse:

Grafik: Johanna Wucherpfennig  / IGT
Grafik: Johanna Wucher­pfen­nig / IGT

Um als „Serie“ bezeich­net zu werden, mussten min­des­tens 50% der Befrag­ten das Feature als „unbe­dingt“ gewünscht und weniger als 20% der Befrag­ten das Feature als „irrele­vant“ aus­ge­wählt haben. Mit „Mini­pla­ner“, „Optio­nal“ und „irrele­vant“ wurden die anderen Fea­tures in abstei­gen­der Akzep­tanz bezeich­net. Dabei sind die Fea­tures „Mini­pla­ner“ zumin­dest die, die zu einem Verkaufs‐/Beratungsprozesses im Rahmen eines kleinen Kon­fi­gu­ra­ti­ons­pla­ners ange­bo­ten werden sollten.

Der Tipp des Monats des IGT kann hier voll­stän­dig gelesen wer­den.

 

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