Ein nachhaltiger Betrieb von Gebäuden ist bei Neubauten leichter zu realisieren als im Bestand. Gesetzgebung, steigende Energiekosten und ESG-Kriterien stellen Immobilienverwalter vor neue Aufgaben. Gute Daten und zukunftsfähige Technologien helfen bei ihrer Bewältigung. Doch zwei große Mängel bleiben: Geld und Fachkräfte.
Energieeffizienz
Von der Eule zum Elektroauto
Die Natur ist eines der effizientesten Entwicklungslabore. Im Fahrzeugbau dienen ihre Prinzipien zunehmend als Vorlage für leichtere, leisere und nachhaltigere Komponenten. Bionische Lüfter, Naturfaserstrukturen und KI-optimierte Leichtbauteile sind bereits Realität. Bionik wird damit zunehmend zu einem industriellen Entwicklungsansatz.
„Eigene Heizkostenabrechnung minimiert Fehler”
Mit der Digitalisierung verändert sich auch das Geschäft der Abrechnungsdienstleister. Im Interview erklärt Conlivo-Gründer Lennart Jörn, was das für Mieter und Vermieter bedeutet.
Wärmenetze funktionieren im ländlichen Raum kaum
Eine Machbarkeitsstudie sieht ein flächendeckendes Wärmenetz im ländlich geprägten Windeck-Dattenfeld wirtschaftlich im Nachteil. Sie zeigt zugleich, unter welchen Voraussetzungen eine zentrale Wärmeversorgung auf dem Land gelingen kann und weshalb dezentrale Lösungen dort häufig günstiger sind.
Trends im Industriebau
Industriebauten verändern sich heute weniger durch neue Bauweisen als durch veränderte Anforderungen an Produktion, Energieversorgung und Digitalisierung. Dekarbonisierung, Digitalisierung und kürzere Innovationszyklen führen dazu, dass Gebäude, technische Infrastruktur und Produktionsprozesse von Beginn an gemeinsam geplant werden. Entscheidungen über Tragwerk, Medienversorgung oder Energieinfrastruktur fallen zunehmend in frühen Projektphasen, weil sie den späteren Betrieb und die Anpassungsfähigkeit eines Standorts langfristig bestimmen.
Welche Teile denken, wenn das Haus mitdenkt?
Die größten Vorteile intelligenter Gebäudetechnik liegen in den möglichen Energieeinsparungen. Dabei spielt zunehmend auch Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Davon profitieren nicht nur Wohnungsunternehmen, sondern auch Fachhandwerk und Vermittler, wie...
Wo Infrarotheizungen sinnvoll sind – und wo nicht
Infrarotheizungen kommen in Neubauten, Sanierungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Installation. Wirtschaftlichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäudestandard ab.
„Die Wärmewende gelingt, wenn man in Quartieren denkt”
Wie lassen sich Bestandsgebäude und Neubauten in einem gemeinsamen Energiesystem wirtschaftlich miteinander verbinden? Und welche Rolle spielen dabei Wärmepumpen, Mieterstrom und Ladeinfrastruktur? Darüber spricht Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer von Lava...
Vergaserkessel brauchen spezifisches Brennholz
Holzvergaserkessel sind die technisch anspruchsvollere Variante klassischer Stückholzheizungen. Der entscheidende Unterschied: Das Holz verbrennt nicht direkt, sondern wird in einem zweistufigen Prozess zunächst thermisch zersetzt. Das entstehende Holzgas wird anschließend in einer zweiten Zone bei hohen Temperaturen verbrannt. Dafür ist jedoch eine definierte Brennstoffqualität erforderlich.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Effizient heizen mit Wasserstoff und Katalysator
Die Dekarbonisierung des Wärmesektors wird häufig auf Wärmepumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine vollständige Elektrifizierung an technische und wirtschaftliche Grenzen. Hohe Vorlauftemperaturen, begrenzte Netzanschlusskapazitäten und stark schwankende Lastprofile erschweren den Umstieg. Genau an dieser Stelle setzt ein neues wasserstoffbasiertes Wärmekonzept an.
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Erzeugung, Verteilung und Verbrauch von Energie effizient verknüpfen
Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, Ladepunkte und intelligente Messsysteme machen Wohngebäude zunehmend zu dezentralen Energiesystemen. Damit wird auch ihr Betrieb komplexer: Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Netzbezug müssen so koordiniert...
Transformation gestalten – Freie Fahrt für Erneuerbare
Die Transformation des Verkehrs steht vor einer doppelten Aufgabe: Sie muss Emissionen senken und zugleich die Energieversorgung sicherer und widerstandsfähiger machen. Wie beides gelingen kann, steht im Mittelpunkt des 24. Internationalen Fachkongresses für...
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
Kernaufgabe: Bestand nachhaltig betreiben
Ein nachhaltiger Betrieb von Gebäuden ist bei Neubauten leichter zu realisieren als im Bestand. Gesetzgebung, steigende Energiekosten und ESG-Kriterien stellen Immobilienverwalter vor neue Aufgaben. Gute Daten und zukunftsfähige Technologien helfen bei ihrer...











