Industriebauten verändern sich heute weniger durch neue Bauweisen als durch veränderte Anforderungen an Produktion, Energieversorgung und Digitalisierung. Dekarbonisierung, Digitalisierung und kürzere Innovationszyklen führen dazu, dass Gebäude, technische Infrastruktur und Produktionsprozesse von Beginn an gemeinsam geplant werden. Entscheidungen über Tragwerk, Medienversorgung oder Energieinfrastruktur fallen zunehmend in frühen Projektphasen, weil sie den späteren Betrieb und die Anpassungsfähigkeit eines Standorts langfristig bestimmen.
Gebäudesanierung
Welche Teile denken, wenn das Haus mitdenkt?
Die größten Vorteile intelligenter Gebäudetechnik liegen in den möglichen Energieeinsparungen. Dabei spielt zunehmend auch Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Davon profitieren nicht nur Wohnungsunternehmen, sondern auch Fachhandwerk und Vermittler, wie...
„Die Wärmewende gelingt, wenn man in Quartieren denkt”
Wie lassen sich Bestandsgebäude und Neubauten in einem gemeinsamen Energiesystem wirtschaftlich miteinander verbinden? Und welche Rolle spielen dabei Wärmepumpen, Mieterstrom und Ladeinfrastruktur? Darüber spricht Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer von Lava...
Vergaserkessel brauchen spezifisches Brennholz
Holzvergaserkessel sind die technisch anspruchsvollere Variante klassischer Stückholzheizungen. Der entscheidende Unterschied: Das Holz verbrennt nicht direkt, sondern wird in einem zweistufigen Prozess zunächst thermisch zersetzt. Das entstehende Holzgas wird anschließend in einer zweiten Zone bei hohen Temperaturen verbrannt. Dafür ist jedoch eine definierte Brennstoffqualität erforderlich.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Barrierearme Badplanung von Anfang an mitdenken
Barrierearme oder barrierefreie Bäder sind eine der wichtigsten Investitionen in zukunftsfähigen Wohnraum. Angesichts des demografischen Wandels, steigender Anforderungen an Wohnkomfort und der Chancen durch Digitali sierung müssen sie von Beginn an mitgedacht werden – und zwar so, dass sie später ohne großen Aufwand weiterentwickelt werden können.
Mieterstrom ohne Mehraufwand?
Lange galt Mieterstrom in der Wohnungswirtschaft als gutes Konzept mit schwieriger Umsetzung. Zwar versprach die direkte Nutzung von Photovoltaikstrom im Mehrfamilienhaus niedrigere Stromkosten für Mieter, höhere Eigenverbrauchsquoten und zusätzliche Erlöse für Eigentümer. Viele Projekte scheiterten jedoch an energiewirtschaftlicher Komplexität, regulatorischen Unsicherheiten und hohem Verwaltungsaufwand. Genau hier setzt das sogenannte Lieferkettenmodell an.
Bauministerin Hubertz: „Innovation entscheidet über die Zukunft des Bauens”
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat auf der Tech in Construction 2026 die Schlüsselrolle von Innovation, Digitalisierung und Gründertum für die Zukunft der Bauwirtschaft hervorgehoben. Als Schirmherrin der Veranstaltung würdigte sie insbesondere die Leistung junger...
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Was funktioniert, was sich rechnet
Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim Fachkräftemangel und bei begrenzten Dachflächen.
VertiKKA macht Fassaden zu dezentralen Kläranlagen
Das Fassadenmodul VertiKKA der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, wie sich Grauwasser direkt am Gebäude reinigen und wiederverwenden lässt. Die Kombination aus Begrünung, Wasseraufbereitung und klimatischer Wirkung eröffnet neue Wege für ressourceneffiziente und klimaangepasste Städte.
Effizienzstandards: Fragwürdige Benchmark
Energetische Sanierungen gelten als zentraler Hebel, um die Energieeffizienzklasse von Bestandsgebäuden zu verbessern. Maßnahmen wie Fassaden- und Dachdämmung, der Austausch alter Fenster oder die Erneuerung ineffizienter Heizsysteme können den Energieverbrauch...
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
KI und Energiewende: Warum Verträge zum eigentlichen Engpass werden
Über fehlende Netzanschlüsse, Fachkräftemangel und Genehmigungsdauern wird in der Energiebranche viel geschrieben. Über den Aktenordner daneben kaum. Dabei entsteht mit jeder Anlage, die ans Netz geht, ein Stapel Vertragswerk, der irgendjemand lesen, verstehen und...
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
Digitailisierung hilft auch beim Brandschutz
Intelligente Brandschutz- und Entrauchungssysteme können ein wichtiger Baustein der digitalen Gebäudeinfrastruktur sein. Was lange Zeit vor allem der Erfüllung regulatorischer Anforderungen diente, gewinnt vor dem Hintergrund von Digitalisierung, demografischem Wandel...











