Welche Teile denken, wenn das Haus mitdenkt?
Die größten Vorteile intelligenter Gebäudetechnik liegen in den möglichen Energieeinsparungen. Dabei spielt zunehmend auch Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Davon profitieren nicht nur Wohnungsunternehmen, sondern auch Fachhandwerk und Vermittler, wie Praxisbeispiele zeigen. Künstliche...
KI und Energiewende: Warum Verträge zum eigentlichen Engpass werden
Über fehlende Netzanschlüsse, Fachkräftemangel und Genehmigungsdauern wird in der Energiebranche viel geschrieben. Über den Aktenordner daneben kaum. Dabei entsteht mit jeder Anlage, die ans Netz geht, ein Stapel Vertragswerk, der irgendjemand lesen, verstehen und verantworten muss – und dieser Jemand ist immer seltener eine Juristin.
Wo Infrarotheizungen sinnvoll sind – und wo nicht
Infrarotheizungen kommen in Neubauten, Sanierungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Installation. Wirtschaftlichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäudestandard ab.
„Die Wärmewende gelingt, wenn man in Quartieren denkt”
Wie lassen sich Bestandsgebäude und Neubauten in einem gemeinsamen Energiesystem wirtschaftlich miteinander verbinden? Und welche Rolle spielen dabei Wärmepumpen, Mieterstrom und Ladeinfrastruktur? Darüber spricht Alexander Ubach-Utermöhl, Geschäftsführer von Lava Energy, am Beispiel des Wohnquartiers "Tiamo" in Potsdam. Das Projekt zeigt, wie sektorengekoppelte Quartierslösungen die Dekarbonisierung voranbringen und gleichzeitig Betriebskosten...
Anfragen und vertrauliche Informationen können an urbansky@enwipo.de gesendet werden.
Präzises Hagelrisikomodell für Solarparks
Mit neuen Erkenntnissen zu Windgeschwindigkeiten bei Hagelstürmen hat VDE Americas sein Hagelrisikomodell für Solarparks überarbeitet. Die Daten zeigen stärkere Winde als bislang angenommen und liefern eine präzisere Grundlage für die Bewertung von Schadensrisiken.
Zement mit konzentrierter Solarstrahlung herstellen
Die Zementindustrie zählt weltweit zu den größten CO₂-Emittenten. Forschende des DLR testen deshalb ein Verfahren, das fossile Brennstoffe durch konzentrierte Solarstrahlung ersetzt und die Emissionen bei der Zementproduktion deutlich senken könnte.
Vergaserkessel brauchen spezifisches Brennholz
Holzvergaserkessel sind die technisch anspruchsvollere Variante klassischer Stückholzheizungen. Der entscheidende Unterschied: Das Holz verbrennt nicht direkt, sondern wird in einem zweistufigen Prozess zunächst thermisch zersetzt. Das entstehende Holzgas wird anschließend in einer zweiten Zone bei hohen Temperaturen verbrannt. Dafür ist jedoch eine definierte Brennstoffqualität erforderlich.
Dieselbusse auf Elektro umrüsten statt ersetzen
Die Elektrifizierung des europäischen Busverkehrs könnte rund 15 Jahre früher gelingen, wenn Dieselbusse auf Elektroantrieb umgerüstet statt ersetzt würden. Das zeigt eine Studie der Empa. Die Lösung spart Emissionen, Rohstoffe und Kosten und könnte den Ausbau des öffentlichen Verkehrs beschleunigen.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Wie Biber Landschaften zu CO₂-Speichern machen
iber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu stabilen CO2-Senken machen.





