Die Obertageanlagen der Verteilnetze sowie die Armaturen können für den Wasserstoffbetrieb modifiziert werden. Foto: Frank Urbansky

Warum viele PtX-​Projekte scheitern

von | 5. August 2025

Power-to-X-(PtX)-Technologien gelten als Hoff­nungs­träger der Ener­gie­wende. Doch zwischen tech­no­lo­gi­schem Potenzial und prak­ti­scher Umsetzung klafft eine immer größer werdende Lücke.

Hohe Produk­ti­ons­kosten, eine komplexe Regu­la­torik und eine fehlende Infra­struktur lassen viele PtX-​Projekte bereits vor der Markt­reife scheitern. Ein bekanntes Beispiel ist „Westküste 100”. Hier zog sich die Raffi­nerie Heide aus dem Projekt eines Groß­elek­tro­ly­seurs zurück. Auch EnviaM stoppte kürzlich alle Wasserstoffprojekte.

Preis­un­ter­schiede ohne Perspektive

Gründe gibt es viele. Doch der prägnan­teste ist und bleibt der Preis. Grüner Wasser­stoff kostet derzeit 5 bis 10 Euro pro Kilogramm. Das ist bis zu fünfmal so viel wie fossiler Wasser­stoff, der durch Dampf­re­for­mierung aus Erdgas gewonnen wird. Dieser Preis­un­ter­schied verhindert den Markt­ein­tritt. Indus­trie­kunden sind nicht bereit, das Fünffache für den gleichen Ener­gie­träger zu zahlen – zumal es in der aktuellen CO₂-​Bepreisung noch zu wenige wirksame Anreize für einen Umstieg gibt. Ohne poli­tische Flan­kierung bleibt PtX ein Zuschussgeschäft. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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