Die Großwärmepumpe wird in Waldbronn angeliefert. Quelle: EnBW

Bietet Contracting attraktive Lösungen für die Wohnungswirtschaft?

von | 10. Dezember 2025

Die Wärme­wende kommt schleppend voran. Gerade für kommunale Versorger und die Wohnungs­wirt­schaft ist das ein wach­sendes Problem. Denn sie stehen an der Front, wenn es um die prak­tische Umsetzung der gesetz­lichen Klima­ziele geht – und das bedeutet: Mietern höhere Wärme­preise nahe­bringen und die damit nötigen Bauphasen für Instal­la­tionen. Contracting-​Modelle können diese Trans­for­mation tech­no­lo­gie­offen, risikoarm und finan­zierbar gestalten. Doch sie sind nicht in jedem Falle geeignet.

Contracting ist in der Wohnungs­wirt­schaft eine gängige Methode, um Wärme risikoarm und rechtlich konform geleifert zu bekommen. Das Geschäft ist seit Jahren stabil. Das beweisen auch die aktuellen Zahlen des Verbandes für Ener­gie­dienst­leis­tungen, Effizienz und Contracting (vedec) für 2024. Der Vertrags­zu­wachs liegt bei 7,5 Prozent gegenüber 2023, der Bran­chen­umsatz stieg um 6,3 Prozent auf rund 5,26 Milli­arden Euro.

Auch technisch tut sich einiges gegenüber den seit Jahr­zehnten gesetzten Gas-​Brennwertkesseln und Gas-​BHKW. Besonders stark wuchs der Anteil von Luft-​Wärmepumpen, der sich von 14 auf 30 Prozent mehr als verdop­pelte. Pellets und Hack­schnitzel verloren hingegen an Bedeutung und machen nur noch 26 Prozent aus. …


Geschrieben für IVV Magazin, Ausgabe 8/​25. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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