Die Transformation des Verkehrs steht vor einer doppelten Aufgabe: Sie muss Emissionen senken und zugleich die Energieversorgung sicherer und widerstandsfähiger machen. Wie beides gelingen kann, steht im Mittelpunkt des 24. Internationalen Fachkongresses für...
Energiewirtschaft
„Energie ist einer der größten Hebel, die dem Mittelstand noch bleiben”
Der staatlich geförderte Industriestrompreis erreicht nur einen kleinen Teil der Wirtschaft. Im Gespräch erklärt Henry Keppler, Gründer und CEO von ecoplanet, wie Mittelständler ihren Verbrauch und ihre Beschaffungen optimieren können – und warum dafür nicht immer große Investitionen nötig sind.
„PV-Recycling funktioniert nur in Teilen gut”
Der Photovoltaik-Boom wirft zwangsläufig die Frage nach dem Recycling von Modulen auf. In Europa und weltweit werden immer mehr Anlagen ans Netz gebracht. Gleichzeitig erreichen die ersten großen PV-Installationen aus den 2000er- und frühen 2010er-Jahren ihr Lebensende. Eine Wiederverwertung im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird damit zunehmend dringlich. Denn in den Modulen stecken wertvolle Materialien wie Glas, Aluminium, Kupfer und Silber.
Kommunale Förderung für Energiewende vor Ort
Kommunale Förderprogramme können Lücken schließen, wenn Zuschüsse auf Bundesebene sinken oder auslaufen. Doch viele Angebote werden pausiert oder eingestellt – dadurch entscheidet zunehmend der Wohnort über die finanzielle Unterstützung.
Trends im Industriebau
Industriebauten verändern sich heute weniger durch neue Bauweisen als durch veränderte Anforderungen an Produktion, Energieversorgung und Digitalisierung. Dekarbonisierung, Digitalisierung und kürzere Innovationszyklen führen dazu, dass Gebäude, technische Infrastruktur und Produktionsprozesse von Beginn an gemeinsam geplant werden. Entscheidungen über Tragwerk, Medienversorgung oder Energieinfrastruktur fallen zunehmend in frühen Projektphasen, weil sie den späteren Betrieb und die Anpassungsfähigkeit eines Standorts langfristig bestimmen.
KI und Energiewende: Warum Verträge zum eigentlichen Engpass werden
Über fehlende Netzanschlüsse, Fachkräftemangel und Genehmigungsdauern wird in der Energiebranche viel geschrieben. Über den Aktenordner daneben kaum. Dabei entsteht mit jeder Anlage, die ans Netz geht, ein Stapel Vertragswerk, der irgendjemand lesen, verstehen und verantworten muss – und dieser Jemand ist immer seltener eine Juristin.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Wie Biber Landschaften zu CO₂-Speichern machen
iber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu stabilen CO2-Senken machen.
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht.
Mieterstrom ohne Mehraufwand?
Lange galt Mieterstrom in der Wohnungswirtschaft als gutes Konzept mit schwieriger Umsetzung. Zwar versprach die direkte Nutzung von Photovoltaikstrom im Mehrfamilienhaus niedrigere Stromkosten für Mieter, höhere Eigenverbrauchsquoten und zusätzliche Erlöse für Eigentümer. Viele Projekte scheiterten jedoch an energiewirtschaftlicher Komplexität, regulatorischen Unsicherheiten und hohem Verwaltungsaufwand. Genau hier setzt das sogenannte Lieferkettenmodell an.
Grüne Projekte grün finanzieren
Green Finance ist auch für kommunale Versorger zunehmend eine Notwendigkeit. In der Praxis dominieren kombinierte Finanzierungsmodelle aus Fördermitteln, Krediten, Eigenkapital und marktbasierten Instrumenten. Entscheidend ist dabei die Fähigkeit, diese Bausteine strategisch zu verbinden. Denn davon hängt ab, wie schnell und wirtschaftlich die Transformation vor Ort gelingt.
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Kernaufgabe: Bestand nachhaltig betreiben
Ein nachhaltiger Betrieb von Gebäuden ist bei Neubauten leichter zu realisieren als im Bestand. Gesetzgebung, steigende Energiekosten und ESG-Kriterien stellen Immobilienverwalter vor neue Aufgaben. Gute Daten und zukunftsfähige Technologien helfen bei ihrer...
Transformation gestalten – Freie Fahrt für Erneuerbare
Die Transformation des Verkehrs steht vor einer doppelten Aufgabe: Sie muss Emissionen senken und zugleich die Energieversorgung sicherer und widerstandsfähiger machen. Wie beides gelingen kann, steht im Mittelpunkt des 24. Internationalen Fachkongresses für...
Programm für „Fuels of the Future“ 2027 in Berlin steht
Wie können erneuerbare Kraftstoffe zum Klimaschutz im Verkehr und zu einer sicheren Energieversorgung beitragen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 24. Internationale Fachkonferenz „Fuels of the Future“ im CityCube Berlin am 18. und 19. Janaur 2027. Das Programm...
„PV-Recycling funktioniert nur in Teilen gut”
Der Photovoltaik-Boom wirft zwangsläufig die Frage nach dem Recycling von Modulen auf. In Europa und weltweit werden immer mehr Anlagen ans Netz gebracht. Gleichzeitig erreichen die ersten großen PV-Installationen aus den 2000er- und frühen 2010er-Jahren ihr...











