Unverputzte und einfach abgehängte Kapillarohrmatten zur Beheizung und Kühlung eines Ruheraumes in einem Gewerbebau. Foto: Frank Urbansk

Kapil­lar­rohr­matten steigern Effizienz von Wandheizungen

von | 1. November 2021

Infrarot-​Wandheizungen werden meist mit Strom betrieben. Doch sie können auch mit wasser­füh­renden Systemen wie Kapil­lar­rohr­matten instal­liert werden. Das erhöht Wirt­schaft­lichkeit und Effizienz.

Bei Wand­hei­zungen werden häufig strom­füh­rende Systeme einge­setzt, die eine angenehme Infra­rot­wärme ermög­lichen. Die Kosten für den Betrieb sind jedoch aufgrund der Strom­preise sehr hoch. Deswegen kommen auch wasser­ge­führte Systeme zum Einsatz. „Bei ober­flä­chen­nahen Kapil­lar­rohr­sys­temen befinden sich dünne Kapil­lar­röhrchen in der obersten Schicht im Putz”, beschreiben die Springer-​Vieweg-​Autoren Elmar Bollin und Martin Schmelas in ihrem Buch­ka­pitel Heizen und Kühlen mit ther­mo­ak­tiven Bauteil­sys­temen auf Seite 9 eine Möglichkeit für eine solche Installation.

Die Vorteile solcher Systeme sind, auch wenn sie eine höheren Investitions- und Instal­la­ti­ons­aufwand (die Außen­wände müssen immer sehr gut gedämmt sein) verlangen, enorm. Die Wärme­leistung kann bis zu 85 W/​m² und die Kühl­leistung bis zu 80 W/​m² betragen. Zum Vergleich: Die guten alten Rippen­heiz­körper kommen auf 38 bis 58 W/​m². Und die können nicht kühlen. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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