Blockheizkraftwerk eines Mieterstromprojektes. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist bisher die dafür bevorzugte Variante. Foto: Urbana Energiedienste

Mieter­strom und Eigen­ver­brauch redu­zieren Netzausbau

von | 4. Juli 2017

Der Eigen­ver­brauch selbst erzeugter Energie ist ein wesent­licher Baustein der Ener­gie­wende. Gesetz­liche Vorgaben sollen dies befördern. Der Eigen­ener­gie­ver­brauch ist jedoch immer noch diskriminiert.

Der Eigen­ver­brauch von selbst erzeugtem Strom verringert den Netz­ausbau. „Eigen­ver­brauch beschreibt den Anteil an der erzeugten elek­tri­schen Energie, der direkt im Gebäude selbst verbraucht und nicht ins elek­trische Netz einge­speist wird. Der Eigen­ver­brauch wird von dem Verhältnis von Erzeugungs- und Verbrauchs­profil und der absoluten Höhe der Strom­erzeugung bestimmt. Je höher der Eigen­ver­brauch bei einem Mieter­strom­projekt ausfällt, desto geringer sind die Netz­ein­speisung und der erfor­der­liche Rest­strom­bezug”, definiert dies auf Seite 113 seines Buch­ka­pitels Erzeugungs- und Verbrauchs­profile für die Planung von Mieter­strom Springer Vieweg-​Autor Marc Großklos.

Die aktuellen Rege­lungen des Erneuerbaren-​Energien-​Gesetzes 2017 (EEG) mit regio­nalen Vermark­tungs­mög­lich­keiten von Strom, das Mieter­strom­gesetz und die Mieter­strom­ver­ordnung erleichtern tatsächlich auch den Eigen­ver­brauch in größerem Maßstab und für Anlagen bis 100 Kilowatt peak. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Energieblogger-​Kollege Kilian Rüfer befasst sich hier auf sei­nem Blog Sustainment mit der Frage, warum gerade die schlim­men Nach­richten zur Ener­gie­wende in den sozia­len Medien beson­ders häu­fig geteilt werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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