Wär­me­rück­ge­win­nung als Quar­tiers­lö­sung für 86 Woh­nun­gen

Die Wohnanlage Spitalstadt Eichstätt nutzt Wärmerückgewinnung: Die Lüftungsgeräte befinden sich direkt in den Außenwänden und fügen sich harmonisch ein. Gesteuert werden sie individuell von jeder Wohnung aus. Foto: LTM
Die Wohnanlage Spitalstadt Eichstätt nutzt Wärmerückgewinnung: Die Lüftungsgeräte befinden sich direkt in den Außenwänden und fügen sich harmonisch ein. Gesteuert werden sie individuell von jeder Wohnung aus. Foto: LTM

Wär­me­rück­ge­win­nung in Woh­nun­gen stei­gert die Ener­gie­ef­fi­zi­enz und senkt die Neben­kos­ten. Lösun­gen gibt es inzwi­schen für ganze Quar­tiere. Dabei bleiben die ein­zel­nen Woh­nun­gen indi­vi­du­ell regel­bar.

Die Wär­me­wende hat ein Effi­zi­enz­pro­blem. Bis 2050 soll der Wär­me­be­darf allein durch Effi­zi­enz­maß­nah­men um 40 Prozent abneh­men. Eine Mög­lich­keit: Abwär­me­nut­zung. Aller­dings »kann in der Praxis nur ein kleiner Teil der Pri­mär­ener­gie als Abwärme aus vielen Betriebs­be­rei­chen zurück­ge­won­nen werden. Viel­fach stellt sich die Frage nach einer sinn­vol­len Ver­wer­tung, beson­ders in den Som­mer­mo­na­ten, wenn keine Heiz­ener­gie benö­tigt wird.« So beschreibt Sprin­ger Vieweg‐Autor Rolf Stiefel in seinem Buch­ka­pi­tel Das Konzept Pro­zess­was­ser­aut­ar­kie als Zukunfts­in­ves­ti­tion auf Seite 206 ganz prak­ti­sche Pro­bleme dieser Tech­no­lo­gie.

In Wohn­ge­bäu­den bliebe diese Frage jedoch nicht unbe­ant­wor­tet: Hier könnte die gewon­nene Abwärme in den Som­mer­mo­na­ten zur Warm­was­ser­be­rei­tung genutzt werden. Doch eine viel größere Rolle spielt die kon­trol­lierte Wohn­raum­lüf­tung in hoch­ge­dämm­ten Gebäu­den.  …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.