Die Rückkühler auf dem Dach des Gewandhauses wurden denkmalschutzgerecht verkleidet. Foto: Zacharias Bähring, Leipzig

Konven­tio­nelle Kälte­anlage löst im Gewandhaus Nahkälte ab

von | 11. März 2020

Der Neubau des Gewand­hauses zu Leipzig wurde bisher mit Nahkälte durch die benach­barte Univer­sität versorgt. Doch die wächst und hat keine freien Spitzen. Nun soll es Kompres­si­ons­kälte richten.

Die Kälte­ver­sorgung spielt in der Diskussion um die Ener­gie­wende nur eine unter­ge­ordnete Rolle. Dabei wächst ihr Bedarf stetig an – in Folge des Klima­wandels wird sie das auch weiterhin tun. „In der Regel wird die Kälte­ver­sorgung über ein zentrales Kältenetz reali­siert, in das typi­scher­weise mehrere Kälte­ma­schinen einspeisen”, beschreiben die Springer-​Autoren Christian Wulf, Martin Kalt­schmitt und Frank Dzukowski in ihrem Zeit­schrif­ten­beitrag Betriebs­op­ti­mierung groß­tech­ni­scher Kälte­ver­sor­gungs­ver­bunde bei limi­tierter Daten­grundlage auf Seite 337 eine tech­no­lo­gische und sehr effi­ziente Möglichkeit.

Diese Nahkäl­te­l­ösung wurde bisher auch vom Gewandhaus zu Leipzig benutzt. Seit Eröffnung des Neubaus am Augus­tus­platz Anfang der 80er Jahre wurde der Musik­tempel mit Nahkälte aus der benach­barten Univer­sität versorgt. Damals betrug die Zahl der Studie­renden gut 12.000, heute sind es etwa 30.000. Aufgrund des starken Wachstums benötigt die Univer­sität die Kälte­pro­duktion inzwi­schen fast ausschließlich für eigene Zwecke. Für das Gewandhaus wird tenden­ziell nicht mehr viel übrigbleiben. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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