Über­schuss­strom reicht nicht für Power-to‑X

Trotz Dunkelflaute im Januar stieg die Stromeinspeisung aus Windanlagen um 19 Prozent. Foto: Urbansky
Die Potenziale von abgeregelter Windkraft reichen nicht aus für nennenswerte Mengen von PtX-Brennstoffen. Foto: Frank Urbansky

Über­schüs­si­ger rege­ne­ra­ti­ver Strom wird derzeit meist abge­re­gelt. Dieser könnte jedoch genutzt werden, etwa für Power-to‑X. Doch die Poten­ziale reichen nicht aus, die Ver­fah­ren sind nicht wirt­schaft­lich.

Ist das Netz aus­ge­las­tet und lassen sich Wind- und Solar­strom nicht ein­spei­sen, wird dieser Strom zur Erhal­tung der Netz­sta­bi­li­tät einfach abge­re­gelt. »[…] dies führt zuneh­mend dazu, dass ent­spre­chende Strom­erzeu­gungs­spit­zen nicht genutzt werden können und auf­wän­dig kom­pen­siert werden müssen. Diese theo­re­tisch nutz­ba­ren, aber nicht genutz­ten Strom­men­gen werden als markt- oder netz­ba­sier­ter »Über­schuss­strom« bezeich­net«, beschrei­ben dies die Springer-Autoren Sebas­tian Drünert, Ulf Neuling, Sebas­tian Tim­merberg und Martin Kalt­sch­mitt in ihrem Zeit­schrif­ten­bei­trag Power-to‑X (PtX) aus „Über­schuss­strom“ in Deutsch­land – Öko­no­mi­sche Analyse auf Seite 173.

Dabei wäre dieser Strom theo­re­tisch nutzbar. Eine mög­li­che Vari­ante wäre die Nutzung mittels Power-to-X-Technologien (PtX). Der über­schüs­sige Strom ver­wan­delt dabei in Elek­tro­ly­seu­ren Wasser in Was­ser­stoff und Sauer­stoff. Der Was­ser­stoff wie­derum wäre ent­we­der in seiner Rein­form nutzbar, etwa für die che­mi­sche Indus­trie, in Brenn­stoff­zel­len oder als ergän­zen­der Brenn­stoff im Erd­gas­netz, oder eben zu Koh­len­was­ser­stof­fen zu ver­ar­bei­ten. Diese wie­derum sind gut spei­cher­bar, ver­fü­gen über eine vor­han­dene Logis­tik und könnten meist pro­blem­los im Mobi­li­täts­sek­tor als Ersatz für Benzin, Kerosin oder Diesel dienen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.