Neue Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung erhöht kaum Grund­was­ser­schutz

An der neuen Düngemittelverordnung werden vor allem pauschale Reduzierungen und zu hohe Ausbringungsmengen für Stickstoff kritisiert. Foto: DWA/Irslinger

Die neue Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung, die in diesem Jahr ver­ab­schie­det werden soll, wird nach Meinung von Wis­sen­schaft und Ver­bän­den den Grund­was­ser­schutz nicht wesent­lich ver­bes­sern.

Deutsch­land muss die Ver­wen­dung von Dün­ge­mit­teln in der Land­wirt­schaft neu regeln. Die EU-Kommission hatte bereits im April 2016 wegen Nicht­ein­hal­tung der Nitrat­richt­li­nie beim Euro­päi­schen Gerichts­hof (EuGH) geklagt und 2018 recht bekom­men. Eine neue Dün­ge­mit­tel­ver­ord­nung soll Abhilfe schaf­fen. »Deutsch­land ist nun in der Ver­pflich­tung, Maß­nah­men zu ergrei­fen, um die Nitrat­richt­li­nie und die Kri­tik­punkte des EuGH, die durch die EU-KOM 2018 noch deut­li­cher prä­zi­siert wurden, in der Novelle der Dün­ge­ver­ord­nung auf­zu­grei­fen und aus­rei­chend umzu­set­zen«, beschreibt Springer-Autor Michael Zacha­rias in seinem Zeit­schrif­ten­bei­trag Novelle der Dün­ge­ver­ord­nung: Was wurde bereits geän­dert, was wird sich ändern? auf Seite 32 den der­zei­ti­gen Stand.

Mög­li­che Maß­nah­men, die die Nitrat­be­las­tung ver­rin­gern und die recht­lich in die Wege gelei­tet werden könnten, gibt es viele. Sie reichen von einer Über­prü­fung der Brunnen und der Ein­zugs­ge­biete durch die Was­ser­un­ter­neh­men bis hin zum Erwerb oder Pacht betrof­fe­ner Gebiete und deren Frei­hal­tung von Nitrat­ein­brin­gun­gen. Auch könnten Land­wir­ten Prämien dafür gezahlt werden, dass sie nitrat­arme Dünger ver­wen­den. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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