An der neuen Düngemittelverordnung werden vor allem pauschale Reduzierungen und zu hohe Ausbringungsmengen für Stickstoff kritisiert. Foto: DWA/Irslinger

Neue Dünge­mit­tel­ver­ordnung erhöht kaum Grundwasserschutz

von | 5. Mai 2020

Die neue Dünge­mit­tel­ver­ordnung, die in diesem Jahr verab­schiedet werden soll, wird nach Meinung von Wissen­schaft und Verbänden den Grund­was­ser­schutz nicht wesentlich verbessern.

Deutschland muss die Verwendung von Dünge­mitteln in der Land­wirt­schaft neu regeln. Die EU-​Kommission hatte bereits im April 2016 wegen Nicht­ein­haltung der Nitra­t­richt­linie beim Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) geklagt und 2018 recht bekommen. Eine neue Dünge­mit­tel­ver­ordnung soll Abhilfe schaffen. „Deutschland ist nun in der Verpflichtung, Maßnahmen zu ergreifen, um die Nitra­t­richt­linie und die Kritik­punkte des EuGH, die durch die EU-​KOM 2018 noch deut­licher präzi­siert wurden, in der Novelle der Dünge­ver­ordnung aufzu­greifen und ausrei­chend umzu­setzen”, beschreibt Springer-​Autor Michael Zacharias in seinem Zeit­schrif­ten­beitrag Novelle der Dünge­ver­ordnung: Was wurde bereits geändert, was wird sich ändern? auf Seite 32 den derzei­tigen Stand.

Mögliche Maßnahmen, die die Nitrat­be­lastung verringern und die rechtlich in die Wege geleitet werden könnten, gibt es viele. Sie reichen von einer Über­prüfung der Brunnen und der Einzugs­ge­biete durch die Wasser­un­ter­nehmen bis hin zum Erwerb oder Pacht betrof­fener Gebiete und deren Frei­haltung von Nitrat­ein­brin­gungen. Auch könnten Land­wirten Prämien dafür gezahlt werden, dass sie nitratarme Dünger verwenden. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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