Sogenannte Pall-Ringe, die in katalytischen Speichern für Holzöfen zum Einsatz kommen. Foto: Fraunhofer IBP

Feinstaub bei Holzöfen mit modernen Filtern bekämpfen

von | 22. Oktober 2020

Holz ist die bedeu­tendste rege­ne­rative Ener­gieform im Wärme­markt. Doch bei seiner Verbrennung tritt immer Feinstaub auf. Dieser lässt sich mit hoch­ef­fi­zi­enten Filtern ausscheiden.

Holz ist in der Verbrennung nicht gleich Holz. Während in Kaminöfen vor allem Scheitholz zum Einsatz kommt, sind es in auto­ma­ti­sierten Biomasse-​Heiztechnologien vor allem Hack­schnitzel für größere Anlagen und Pellets bei kleineren. „Die Qualität des Holzes und sein Brennwert variiert mit Art und Form. Dies findet auch Nieder­schlag im Asche­auf­kommen und der Fein­staub­ent­stehung, welche beispiels­weise für Holz­pellets die besten bzw. geringsten Werte liefert”, beschreibt Springer VS-​Autorin Sandra Hook im Buch­ka­pitel Umwandlung von Energie auf Seite 44 die Unter­schiede bezüglich der Umweltbelastung.

Gerade bei Kaminöfen für Scheitholz ist die Fein­staub­be­lastung besonders hoch. Das wich­tigste Mittel dagegen ist die Verwendung ordnungs­gemäß gela­gerten Brenn­holzes, das weniger als 20 Prozent Feuchte aufweist. Doch selbst hierbei erfolgt – typisch für Fest­brenn­stoffe – niemals eine fein­staub­freie Verbrennung. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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