Große Bat­te­rie­spei­cher dienen der Netzstabilität

Modular aufgebauter Stromspeicher zur Versorgung eines ganzen Quartieres. Foto: Urbansky
Bleibatteriespeicher zur Netzstabilisierung bei einer Quartierslösung. Diese Variante nahe Augsburg speist auch überschüssigen PV-Strom aus dem Quartier mit ein. Frank Urbansky

Große Bat­te­rie­spei­cher könnten die fluk­tu­ie­ren­den Ange­bote von Wind- und Son­nen­en­er­gie aus­glei­chen. Pra­xis­er­probt sind sie schon heute. Doch sie dienen vor allem der Netzstabilisierung.

Will man das schwan­kende Angebot an Wind- und Son­nen­en­er­gie zumin­dest tage­weise hin zu den Lasten ver­schie­ben, braucht es geeig­ne­ter Spei­cher­me­dien. Das könnten Groß­spei­cher sein, die ent­we­der klas­sisch wie Auto- oder Trak­ti­ons­bat­te­rien auf Metall­ba­sis, etwa Lithium, Natrium oder Blei, her­ge­stellt werden, oder aber auf der Basis von Poly­me­ren wie bei der Redox-Flow-Technologie. Alle diese Lösun­gen sind schon pra­xis­reif. Zum Einsatz kommen sie jedoch nicht in diesem Bereich, sondern in einem anderen. »Bei­spiele für Wei­ter­ver­wen­dungs­sze­na­rien mit sehr kurzen Ent­la­de­län­gen von unter zwei Minuten sind der Einsatz der Bat­te­rie­spei­cher als Groß­spei­cher beim Strom­erzeu­ger zum Zweck der Fre­quenz­re­gu­lie­rung oder als Haus­spei­cher beim End­ver­brau­cher zur Ver­bes­se­rung der Span­nungs­qua­li­tät«, beschrei­ben dies die Sprin­ger Vieweg-Autoren Sebas­tian Bräuer und Alex­an­der Stieger in ihrem Buch­ka­pi­telt End-of-Life-Strategien für Trak­ti­ons­bat­te­rien auf Seite 69.

Ein erstes Projekt in Europa star­tete Tesla. Der ame­ri­ka­ni­sche E‑Auto-Pionier baute 2018 in Belgien aus 140 Akkus eine 18,2 MW leis­tende Bat­te­rie, die zur Sta­bi­li­sie­rung des natio­na­len Netzes von 50 Hertz bei­trägt. Dafür ist eine Gesamt­leis­tung von 81 MW nötig. Für Groß­bri­tan­nien ist ein ähn­li­ches Projekt geplant. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.