Arbeitsplatzkonzepte nutzen Tageslicht und energiesparende Leuchtsysteme wie LEDs. Foto: Selux

Umwelt­freundlich und langlebig: LED-​Beleuchtung fürs Büro oder Home Office

von | 15. Februar 2021

Um im Büro oder in den Arbeits­räumen daheim effizient arbeiten zu können, ist nicht nur das entspre­chende tech­nische Equipment vonnöten: Auch die Beleuchtung im Zimmer muss stimmen, um die Augen zu entlasten, das Konzen­tra­ti­ons­ver­mögen zu steigern und Kopf­schmerzen vorzu­beugen. Moderne Leucht­mittel sollen zudem möglichst effizient und umwelt­freundlich ausfallen. Aus diesem Grund wird an vielen Arbeits­plätzen vermehrt auf LED-​Beleuchtung gesetzt, denn diese Technik biete im täglichen Leben zahl­reiche Vorteile.

Was ist das Besondere an LED-Leuchtmitteln?

Die Abkürzung LED steht in der deutschen Sprache für „Licht emit­tie­rende Dioden“. Es handelt sich hierbei um Halb­lei­ter­kris­talle, die durch elek­tri­schen Strom zum Leuchten gebracht werden. Hierbei stehen unter­schied­liche Licht­farben durch entspre­chende Beschich­tungen zur Auswahl. Während LED-​Beleuchtung in der Anfangszeit noch weniger effizient und langlebig ausfiel, können moderne Leucht­mittel die klas­si­schen Glüh­birnen sowie Ener­gie­spar­lampen in viel­facher Hinsicht über­treffen. Im Vergleich zu Ener­gie­spar­lampen enthalten LED-​Leuchtmittel kein Queck­silber. Geht eine Leuchte kaputt, werden keinerlei schäd­liche Stoffe frei­ge­setzt. Die Deutsche Licht­miete® hat sich dem Thema Beleuchtung im Arbeits­be­reich gewidmet und ein inno­va­tives Konzept entwi­ckelt: Light as a Service. Die Vorteile von LED-​Beleuchtung bei der Deutschen Licht­miete liegen im Arbeits­umfeld auf der Hand: Die beliebten Leuchten entwi­ckeln direkt nach dem Einschalten ihre volle Helligkeit und sind tempe­ra­tur­un­ab­hängig. Ener­gie­spar­leuchten dagegen brauchen besonders bei niedrigen Außen­tem­pe­ra­turen oft einige Minuten, bis sie ihre maximale Helligkeit erreicht haben. Außerdem wird hier die Beleuchtung indi­vi­duell an jeden Arbeits­platz angepasst.

Wie umwelt­freundlich und nach­haltig sind LED-Leuchten?

Im direkten Vergleich zu klas­si­schen Glüh­birnen schneiden LED-​Leuchtmittel hinsichtlich der umwelt­freund­lichen Eigen­schaften sehr gut ab. Dies betrifft sowohl den Strom­ver­brauch als auch die Lebens­dauer. Während eine Glühbirne durch­schnittlich etwa 1.000 Stunden hält und eine Ener­gie­spar­lampe bis zu 10.000 Stunden genutzt werden kann, beträgt die Lebens­dauer einer LED-​Leuchte mindestens 20.000 Stunden; oftmals sind es aber sogar 50.000 bis 60.000 Stunden. Nach Ablauf dieser Zeit muss das Leucht­mittel aber noch lange nicht entsorgt werden: In den meisten Fällen kann es mit einer leicht verrin­gerten Leistung weiter betrieben werden. Die Strom­kosten fallen bei LED-​Beleuchtung entscheidend geringer aus als bei anderen Leucht­mitteln. Pro Jahr müssen Verbraucher bei einer Brenn­dauer von durch­schnittlich 1.000 Stunden etwa 2,60 Euro bezahlen. Bei einer herkömm­lichen Glühbirne sind es dagegen bis zu 15,60 Euro. Auch wenn der Anschaf­fungs­preis für LEDs ein wenig höher ausfällt als für vergleichbare Leucht­mittel, rechnet sich der Betrieb bereits nach kurzer Zeit.

LED-​Beleuchtung mit einer guten Öko-Bilanz

Studien haben gezeigt, dass bis zu 98 Prozent des Gesamt­ener­gie­ver­brauchs von LED-​Leuchten auf die Licht­er­zeugung entfallen. Nur zwei Prozent werden dementspre­chend für Produktion und Transport aufge­wendet. Damit fallen die beliebten Leucht­mittel sowohl bezüglich der Herstellung als auch der Nutzung gegenüber anderen Leucht­mit­tel­arten sehr effizient aus. Da LEDs in vielen verschie­denen Varianten beispiels­weise als Strahler oder Glüh­lampen erhältlich sind, können sie an jede Raumgröße und jeden Anspruch angepasst werden. Auch bezüglich der Licht­in­ten­sität stehen Verbrau­chern unter­schied­liche Leuchten zur Auswahl: Sowohl der Arbeits­platz als auch der Hinter­grund können auf ange­messene Weise ausge­leuchtet werden. Moderne LED-​Leuchten werden zu einem Großteil recycelt, was noch einmal für ihre Nach­hal­tigkeit spricht. Da für die Herstellung der Leucht­mittel seltene Erden verwendet werden, muss ihre Entsorgung über den Wert­stoffhof erfolgen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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