Mit Spei­chern Abwärme effi­zi­ent nutzen

Mittels dieses Tanks und der mit ihm genutzten Abwärme kann die Wäscherei pro Arbeitstag rund 1.000 Euro Energiekosten sparen. Foto: Haase

Abwärme zu nutzen ist sinn­voll und effi­zi­ent. Oftmals muss dies jedoch sofort gesche­hen, da die Tem­pe­ra­tur­ni­veaus nicht sehr weit aus­ein­an­der­lie­gen und die Ver­luste durch eine Spei­che­rung zu groß wären. Groß­tech­ni­sche Spei­che­run­gen sind daher selten. Wär­me­spei­cher­spe­zia­list Haase hat aber auch dafür eine Lösung gefun­den. 

Wie kann man Abwärme groß­tech­nisch nutzen? Bisher ist dies meist nur direkt möglich – bei­spiels­weise durch Ein­spei­sung in ein Wär­me­netz oder durch die unmit­tel­bare Wie­der­nut­zung mittels Wär­me­über­tra­ger, etwa bei Lüf­tungs­an­la­gen mit Wär­me­rück­ge­win­nung. Spei­cher spielen da eine eher unter­ge­ord­nete Rolle. Denn Abwärme hat meist nur eine geringe Ener­gie­leis­tung. Mittels Schich­ten­la­de­ein­heit kann sie dennoch genutzt werden. Der Wär­me­spei­cher­spe­zia­list Haase aus Groß­röhrs­dorf bei Dresden hat eine solche Lösung ent­wi­ckelt. 

Dabei wird bei der Bela­dung durch den unteren Absaug­tel­ler das kalte Wasser abge­saugt, erwärmt und in die Schich­ten des Spei­chers gelei­tet – je nach Tem­pe­ra­tur­ni­veau. Im Gegen­zug wird bei der Ent­la­dung durch den oberen Absaug­tel­ler die hei­ßeste Was­ser­schicht ange­saugt, abge­kühlt und wieder in den Schich­ten­kreis­lauf gebracht. Damit kann sich das kühlere Wasser des Rück­laufs im unteren Teil des Schich­ten­spei­chers sammeln und auf­wär­men. Für die Nutzung von Abwärme, die ja in der Regel nicht sehr hoch­tem­pe­ra­tu­rig ist, ist ein solches System ideal.


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 02/2020 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

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