David Eberhart. Foto: BBU

Komfort durch Barrierearmut nützt allen“

von | 16. März 2021

Interview mit David Eberhart, Beson­derer Vertreter des Vorstandes, Pres­se­sprecher und Leiter Bereich PR, BBU Verband Berlin-​Brandenburgischer Wohnungsunternehmen.

DW: Wie hat sich bei Ihren Mitgliedern der Bedarf an barrie­re­freiem Wohnen entwickelt?

Eberhart: Barrie­re­freiheit ist ein viel­dis­ku­tierter Begriff. Viele Nutzer suchen barrie­re­freie Wohnungen, meinen aber eigentlich barrie­rearme Wohnungen. Wesent­liche Elemente der Barrie­re­armut sind stufen­freie Zugänge, Aufzüge und weit­gehend barrie­re­freie Bäder. Solche Wohnungen sind sowohl für ältere Personen als auch Menschen mit Behin­de­rungen und Familien mit kleinen Kindern attraktiv. Gemeinsam mit dem Land Berlin bereitet der BBU derzeit eine Bedarfs­er­mittlung für barrie­re­freie Wohnungen vor, gemeinsam mit Über­le­gungen zu einer Verbes­serung der Ange­bots­kom­mu­ni­kation in diesem Segment.

Planen die Unter­nehmen von vorn­herein einen gewissen Anteil ihrer Wohnungen als barrierefrei?

Unsere Mitglieder planen einen Großteil der Wohnungen bei Sanie­rungen oder Modern­sie­rungen barrie­rearm, aber nicht barrie­refrei nach DIN. Man spricht dabei nicht von alten­ge­recht, sondern alters­ge­recht oder „Design for all”. …


Gekürzt. Geschrie­ben für DW Die Woh­nungs­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 03/​2021. Zum Abon­ne­ment der Zeit­schrift Die Woh­nungs­wirt­schaft geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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