Aufbau einer WRG-Anlage. Foto: Simca

Wärme­rück­ge­winnung: In Lüftungs­sy­temen mehr als nur effizient

von | 15. März 2021

Raum­luft­technik (RLT) rückt mit der Corona-​Krise verstärkt in den Blick­punkt. Denn die Anlagen könnten einen wert­vollen Beitrag zur Pande­mie­be­kämpfung leisten. Doch auch ohne COVID-​19 sollte die Wärme­rück­ge­winnung (WRG) in solchen Anlagen zum Standard gehören.

Abwär­me­nutzung sollte eigentlich die Ultima Ratio bei Planung und Bau von Gebäuden sein. Im Industrie- und Gewer­be­be­reich ist sie weit verbreitet, garan­tiert eine Inves­tition in sie doch schnelle Einspar­ef­fekte – in Zeiten stei­gender Ener­gie­preise, auch durch den seit diesem Jahr neuen Emis­si­ons­handel für fossile Brenn­stoffe, ein Muss.

Im Wohnungsbau finden sich solche Anlagen jedoch kaum. Das Potential ist jedoch groß: Nach einer Studie der Univer­sität Stuttgart sind zwar 24 Prozent aller Wohn­ge­bäude in Europa mit Lüftungs­an­lagen ausge­stattet, doch nur 1,5 Prozent davon nutzen auch die Abwärme. Dabei wäre das gerade hier technisch einfach. …


Gekürzt. Geschrie­ben für SHK Profi, Ausgabe 2/​2021. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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