Die Nutzung des Stromes aus Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden in benachbarten Immobilien und für Wärmezwecke ist im neuen GEG vereinfacht. Foto: Solarimo

Gebäu­de­en­er­gie­gesetz – was die Wohnungs­wirt­schaft beachten muss

von | 14. April 2021

Seit dem 1. November letzten Jahres gilt das Gebäu­de­en­er­gie­gesetz (GEG). Gegenüber den Vorgänger-​Rechtsnormen Ener­gie­ein­spar­ver­ordnung (EnEV), Erneuerbare-​Energien-​Wärme-​Gesetz (EEWärmeG) und Ener­gie­ein­spa­rungs­gesetz (EnEG). Sein Vorteil: Es schafft Klarheit im Verhältnis von Ener­gie­ef­fi­zienz und erneu­er­baren Energien bei Neubau und Sanierungen.

Bisher standen Wohnungs­un­ter­nehmen meist vor der knif­fe­ligen Frage, wie man bei einer Sanierung ein Wohn­ge­bäude am besten auf mehr Ener­gie­ef­fi­zienz trimmt. Über die Dämmung (teuer, aber garan­tiert effizient) oder einen Wechsel des Heiz­systems (meist nicht so teuer und gut mit erneu­er­baren Energien zu ergänzen)? Oder kombi­niert man beides?

Das GEG räumt nun einige neue Möglich­keiten der Anrechnung erneu­er­barer Energien für Biomethan und PV ein. Möglich wären auch feste Brenn­stoffe, etwa Biomasse wie Holz, Solar­thermie oder Umwelt­wärme. Die Nutzung von Photo­voltaik für den Eigen­ver­brauch wurde mit der aktuellen Novel­lierung des Erneu­erbare Energien Gesetzes (EEG) und der Erwei­terung auf 30 kW Leistung verbessert. Mieter­strom – immer noch ein büro­kra­ti­sches Monster – spielt aber im GEG keine Rolle und wird nicht mitbilanziert. …


Gekürzt. Geschrie­ben für IVV. Erschie­nen in der Ausgabe 04/​2021. Der vollstän­dige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zu einer kos­ten­freien Pro­be­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

1 Kommentar

  1. Andreas Kühl

    Mieter­strom an sich wird nicht mitfi­nan­ziert. Aber die Photo­vol­ta­ik­anlage kann, das ist neu im GEG, durchaus berück­sichtigt werden und ermög­licht Einspa­rungen an anderer Stelle oder eine Verbes­serung des Jahresprimärenergiebedarfs.

EnWiPo
EnWiPo
Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Geothermie ist eine der wesentlichen Stützen der Wärmewende. Im Bundestag wird sie schon erfolgreich eingesetzt – auch zur energieeffizienten Kühlung des Parlamentsgebäudes. Geothermie ist weitgehend klimaneutral, versorgungssicher und effizient. "Der Betrieb von...

Bioethanol weiter sehr gut nachgefragt

Bioethanol weiter sehr gut nachgefragt

Bioethanol ist ein gängiger flüssiger Alternativkraftstoff im Pkw-Markt. Trotz oder wegen Krisen wuchs der Markt 2021 kräftig. Die neue EU-Erneuerbaren-Richtlinie RED III wird diesen robusten Markt weiter stützen. Die Biokraftstoffe wurden jahrelang von der Politik...

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

Die neue Bundesregierung hatte sich für 2022 viel vorgenommen. Doch der Ukraine-Krieg warf alles über den Haufen. Statt grüne Energien voranzutreiben, stand die Versorgungssicherheit im Vordergrund. Carl von Clausewitz war nicht nur der brillanteste Militärtheoretiker...