Adam Spalek sieht in der Tokenisierung des Rohstoffhandels viele Chancen. Foto: Publicis Sapient

Toke­ni­sierung wird Rohstoff­handel trans­pa­renter machen

von | 27. Mai 2021

Eine Möglichkeit, den Handel mit Rohstoffen für Energie und Verar­beitung trans­pa­renter zu machen, sind Token. Der Druck dafür kommt von Inves­toren, die grün zerti­fi­zierte Rohstoffe brauchen.

Token sind nichts anderes als digi­ta­li­sierte Verträge. „Die Toke­ni­sierung umschreibt ein Verfahren, bei dem beliebige Wert­ein­heiten einem so genannten Token ange­bunden und über eine Block­chain handelbar gemacht werden. Trans­ak­tionen sollen dadurch kosten­güns­tiger und schneller werden und die Wert­ein­heiten für weiter­füh­rende Anwen­dungen auf Smart-​Contract-​Basis zur Verfügung stehen”, beschreiben dies detail­liert die Springer-​Gabler-​Autoren Fabian Schär und Philipp Hübner in ihrem Buch­ka­pitel Block­chain und Smart Contracts im Kontext der Prozess­au­to­ma­ti­sierung auf Seite 308.

Ein Bereich, in dem der Handel bislang noch konven­tionell abläuft, ist der Rohstoff­markt. Doch auch hier wollen Inves­toren garan­tiert umwelt­freundlich und nach­haltig herge­stellte Rohstoffe erwerben und verar­beiten. Die bisherige Vorge­hens­weise kann dem kaum entsprechen. Deswegen wird auch hier die Digi­ta­li­sierung und damit die Toke­ni­sierung der Rohstoffe Einzug halten. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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