Digitales Höhenmodell aus Satellitendaten. Foto: DLR / (CC BY-NC-ND 3.0)

Digi­ta­li­sierung für Kata­stro­phen­früh­warnung nutzen

von | 28. Oktober 2021

Aktuelle Unwetter führen die Vorteile eines funk­tio­nie­renden Warn­systems für den Kata­stro­phen­schutz vor Augen. Satelliten- und Droh­nen­daten und Digi­ta­li­sierung könnten solche Systeme verbessern.

Kata­stro­phen­schutz ist wichtig und wird auf höchster Ebene rechtlich bestimmt. Für die Euro­päische Union gilt das Unions­ver­fahren für den Kata­stro­phen­schutz, das am 17. Dezember 2013 verab­schiedet wurde. „Ein weiteres Ziel des Beschlusses liegt in der Stärkung der Verbin­dungen zwischen Prävention, Vorsorge und Bewäl­tigung von Kata­strophen”, benennt Springer-​VS-​Autor Stefan Pilz in seinem Buch­ka­pitel Kata­stro­phen­schutz­po­litik auf Seite 418 dessen Ziele.

Bei den dies­jäh­rigen Kata­stro­phen­fällen durch Hoch­wasser im Ahrtal und durch Wald­brände in Europa und Nord­amerika wurden Gefahren mitunter zu spät erkannt, die Bevöl­kerung nicht recht­zeitig gewarnt und Helfer nicht ziel­ge­richtet einge­setzt. Um solchen Problemen vorzu­beugen entwi­ckeln Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit im Projekt HEIMDALL (Multi-​Hazard Coöpe­rative Management Tool for Data Exchange, Response Planning and Scenario Building) ein digitales Werkzeug, mit dem Ersthelfer-​Organisationen Situa­tionen bewerten und Einsatz­pläne erstellen können. Das Projekt startete 2017. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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