Funktionsschema der Wärmeversorgung mittels Seethermie am Nordufer des Zwenkauer Sees. Grafik: JENA-GEOS

Nutzung von Seethermie technisch und wirt­schaftlich möglich

von | 2. November 2021

Die im Seewasser enthaltene Wärme kann mittels einer Flüssigeis-​Technologie nutzbar gemacht werden. Erste Tests im Leipziger Neuse­enland versprechen eine wirt­schaftlich sinnvolle Nutzung.

Die Wärme­menge in Deutsch­lands Binnenseen könnte für eine klima­neu­trale Wärme­ver­sorgung genutzt werden. „Was wäre, wenn man nicht nur die Fließ­kraft von Gewässern ener­ge­tisch nutzen würde, sondern auch die darin enthaltene Wärme? Flüsse und Seen gelten nämlich als gute Wärme­speicher – und das sogar ganz­jährig”, fragt Springer-​Autor Benedikt Baikousis auf Seite 69 in seinem Zeit­schrif­ten­in­terview Flüsse und Seen sind Wärme­speicher, auch im Winter den Ingenieur Christoph Steffan, der an entspre­chenden Tech­no­logien forscht.

Entspre­chende Erpro­bungen und Simu­la­tionen gibt es schon seit geraumer Zeit. Auch im Leipziger Neuse­enland, einer Tage­bau­rest­loch­land­schaft aus 40 Seen, laufen entspre­chende Tests, wie sich die Seewärme nutzen lassen könnte. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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