Fabian Viehrig. Bild: GdW

Serieller Wohnungsbau – wo sich Kosten sparen lassen

von | 18. Mai 2022

Kann das serielle oder typi­sierte Bauen helfen, schneller Wohnungen zu erstellen? Und kann es die Baukosten senken – eines der drän­gendsten Probleme der Zeit? Ein Gespräch mit Fabian Viehrig, Leiter Bauen und Technik beim GdW.

Herr Vierig, welche Rolle spielt das serielle und typi­sierte Bauen für die Zukunft der deutschen Wohnungswirtschaft?

Vierig: Wir gehen davon aus, dass typi­siertes oder serielles Bauen – wir nennen es die indus­trielle Form des Bauens – eine größere Rolle spielt als bisher. Bedingt wird das durch den Fach­kräf­te­mangel, die Baukosten und die höheren ener­ge­ti­schen Anfor­de­rungen. Die können mit indus­tri­eller Fertigung im Einzelfall einfach besser gelöst werden. Natürlich geht das nicht überall.

Lässt sich mit dieser Methode denn schneller bauen?

Gebäude müssen derzeit, obwohl sie typisiert sind, immer noch einmal genehmigt werden. Dennoch kann man deutlich schneller bauen. Und das macht serielles Bauen attraktiv. Die Baustel­lenzeit ist definitiv kürzer. …


Gekürzt. Geschrieben für das Immo­bi­li­en­portal von haufe​.de. Der voll­ständige Beitag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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