Diese Wohngebäude werden komplett aus KS gebaut. Lediglich die Geschossdecken und die Kellerplatte werden in Stahlbeton ausgeführt. Foto: Frank Urbansky

Dem Baustoff­mangel begegnen

von | 13. September 2022

Der Sommer 2021 machte es augen­fällig: Dach­stühle bei vielen Neubauten konnten nicht fertig­ge­stellt werden. Die Holz­preise explo­dierten – aufgrund eines Mangels an Masse. Ein Großteil des euro­päi­schen Holz­ein­schlags ging nach Nord­amerika, wo eine Baum­krankheit den Fichten zu schaffen machte. Für den eigenen Markt blieb kaum was übrig. Inzwi­schen ist die Situation wieder entspannt, die Holz­preise sinken.
Doch Baustoff­mangel gibt es nach wie vor.

Im März 2022 beklagten etwa 37 % der baye­ri­schen Hoch­bau­firmen, dass sie Baustoffe nicht recht­zeitig beschaffen könnten. Der Mangel habe den höchsten Stand seit 1991 erreicht, so das Münchner ifo Institut, das die Umfrage durch­führte. Hinzu kommt noch die Teuerung. Das Statis­ti­schen Bundesamt hat für den April 2022 einen Anstieg der Preise für Bauma­te­rialien um circa 27 bis 35 % ermittelt. …


Gekürzt. Geschrieben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­ständige Beitrag erschien in der Nummer 09/​2022. Gratis testen unter https://​www​.haufe​-immo​bi​li​en​wirt​schaft​.de

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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