Am Standort Bitterfeld-Wolfen zeigt die Verbio SE, wie regenerative Brennstoffe auch für die chemische Produktion eingesetzt werden können. In einem innovativen Anlagenverbund entsteht aus heimischem Raps(öl) nicht nur Biodiesel, sondern in weiteren Verarbeitungsschritten auch eine Vielzahl hochwertiger Produkte für die Kosmetik‑, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Ab Mitte 2026 wird der Produktkreislauf zudem um die Herstellung biobasierter Chemikalien erweitert.
Nachhaltigkeit
Erwärmte Küstengewässer verschärfen weltweit schwüle Hitzewellen
Die Erwärmung von Küstengewässern treibt laut einer neuen Studie weltweit gefährliche schwüle Hitzewellen an. Forschende sehen darin einen zentralen Klimatreiber – und einen möglichen Frühwarnindikator für extreme Hitzeereignisse.
Fortschritte beim Klimaschutz müssen neu vermessen werden
Viele Staaten messen Fortschritte beim Klimaschutz an sinkenden Emissionen und einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. Eine neue Studie zeigt jedoch: Diese Sicht greift zu kurz. Entscheidend ist nicht nur das Ergebnis, sondern ob sich das Energiesystem grundlegend verändert.
„Die Stoffe gehören nicht in die Umwelt – aber unser Wirtschaften bringt sie dorthin”
Medikamentenrückstände, Hormone und PFAS belasten zunehmend Gewässer und Trinkwasserressourcen. Neue EU-Vorgaben erhöhen den Druck auf die Wasserwirtschaft, wirksame Lösungen zu finden. Welche Technologien bei der Entfernung dieser Mikroschadstoffe künftig eine Schlüsselrolle spielen, erläutert Prof. Dr. Harald Horn vom KIT.
Potenziale von weißem Wasserstoff äußerst begrenzt
In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die global verfügbaren Potenziale als deutlich begrenzt.
Mit Computing-Cluster Wärme aus Rechenzentren effizienter nutzen
Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme systematisch in Wärmenetze zu integrieren und mit digitaler Infrastruktur zu koppeln.
„Wir zerstören PFAS direkt vor Ort, bevor weiterer Abfall entsteht”
Ein aktuelles Gerichtsurteil sorgt für Aufmerksamkeit: Wer PFAS ins Grundwasser einträgt, haftet grundsätzlich für die Verunreinigung und muss für Schäden aufkommen. In dem verhandelten Fall waren belastete Papierschlämme ausgebracht worden. Doch wie lassen sich PFAS, die wegen ihrer extremen Beständigkeit als „Ewigkeitschemikalien” gelten, überhaupt aus Abwässern entfernen? Einen neuartigen Ansatz verfolgt das Startup PFASuiki. Im Interview erläutern die Gründer Jana Söffken und Donald Dibra, wie ihre Technologie PFAS nicht nur herausfiltert, sondern vollständig zerstören soll.
Von der Biogasanlage zur Bioraffinerie
Die Transformation biogener Reststoffe in marktfähige Energieträgern gilt als zentraler Hebel für eine klimaneutrale Energie- und Mobilitätswirtschaft. Das Projekt Pilot-SBG „Bioressourcen und Wasserstoff zu Methan als Kraftstoff“ betreibt auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums in Leipzig eine Forschungsplattform, die genau diesen Ansatz verfolgt.
Call for Papers für Kraftstoffe der Zukunft 2027
Die Transformation der Mobilität ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie findet jetzt statt. Zwischen regulatorischen Weichenstellungen, technologischen Innovationen und globalen Rohstoffmärkten entstehen derzeit die Grundlagen für ein klimaneutrales Verkehrssystem....
VertiKKA macht Fassaden zu dezentralen Kläranlagen
Das Fassadenmodul VertiKKA der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, wie sich Grauwasser direkt am Gebäude reinigen und wiederverwenden lässt. Die Kombination aus Begrünung, Wasseraufbereitung und klimatischer Wirkung eröffnet neue Wege für ressourceneffiziente und klimaangepasste Städte.
„Nachhaltige Finanzierung wird anspruchsvoller – und relevanter“
Interview mit Tim Buchholz, Head of Corporate Sustainable Finance Advisory bei der DZ BANK.
Ohne Green Finance geht immer weniger
Green Finance entwickelt sich im Energiesektor zunehmend zur Voraussetzung für den Umbau von Strom‑, Wärme- und Netzinfrastrukturen. Wer heute in Erzeugungsanlagen, Speicher, Wärmenetze oder Übertragungs- und Verteilnetze investiert, steht vor hohen Kapitalbedarfen und der Herausforderung, diese in ein belastbares ESG- und Reporting-Régime einzubetten.
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den...
Wie Biber Landschaften zu CO₂-Speichern machen
iber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu...
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht. Damit grüner Wasserstoff tatsächlich in der...
Barrierearme Badplanung von Anfang an mitdenken
Barrierearme oder barrierefreie Bäder sind eine der wichtigsten Investitionen in zukunftsfähigen Wohnraum. Angesichts des demografischen Wandels, steigender Anforderungen an Wohnkomfort und der Chancen durch Digitali sierung müssen sie von Beginn an mitgedacht werden...











