Sebastian Dötterl, Leiter der Expedition auf Spitzbergen, und die Studentin Jamila Gisler sammeln Tundraboden. Foto: Simone Fior / ETH Zürich

Warum die Arktis immer grüner wird

von | 26. September 2022

Die Klima­er­wärmung trägt auch zur Ergrünung arkti­scher Gebiete bei. Forscher der ETH Zürich wollen nun erkunden, wollen nun diesen Vorgang und seine Folgen für unser Klima genauer erkunden.

Die Klima­er­wärmung führt konti­nu­ierlich zu einer Abnahme der konti­nen­talen Gletscher. „Seit der Kleinen Eiszeit hat die globale Mittel­tem­pe­ratur um 0,8 °C zuge­nommen, worauf die Gletscher weltweit mit einer Abnahme ihrer Masse, Länge und Fläche reagiert haben […]. In den Alpen haben die großen Gletscher um bis zu 2,5 km ihrer Länge eingebüßt, die Gesamt­glet­scher­fläche hat sich von 1850 bis 2010 um 5060 Prozent verringert. Daraus errechnet sich ein Flächen­schwund seit der Kleinen Eiszeit um 0,34 % pro Jahr”, beschreibt die Folgen Springer-​Spektrum-​Autor Wilfried Hagg in seinem Buch­ka­pitel Glet­scher­ge­schichte auf Seite 122.

Auch in arkti­schen Gebieten ist ein Rückgang der Gletscher zu beob­achten. Gleich­zeitig ergrünen dort immer mehr Flächen, die bisher vom ewigen Eis bedeckt waren oder aufgrund der harten klima­ti­schen Bedin­gungen kahl blieben. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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