Verwendung von Textilien in einem Verbundstoff. Foto: Conti

Der Grund­stein für eine zirkuläre Textilwirtschaft

von | 18. August 2025

Die Auto­mo­bil­in­dustrie steht unter Druck, ihre Wert­schöp­fungs­ketten nach­hal­tiger zu gestalten. Damit rückt das Thema Innen­raum­ge­staltung und insbe­sondere das Textil­re­cy­cling in den Vorder­grund. Sitze, Dach­himmel, Türver­klei­dungen, Instru­men­ten­tafeln, Teppiche und Koffer­raum­aus­klei­dungen bestehen aus hoch­wer­tigen Mate­rialien, deren syste­ma­tische mate­rielle Rück­führung bislang kaum indus­triell umgesetzt wurde. Doch neue Konzepte, Mate­rialien und Akteure bringen Bewegung in den Markt.

Textil­re­cy­cling entwi­ckelt sich in der Auto­mo­bil­in­dustrie zunehmend von einem Nischen­thema zu einer indus­triell rele­vanten Schlüs­sel­tech­no­logie. Wer früh­zeitig in zirkuläre Mate­ri­al­kon­zepte inves­tiert, kann ökolo­gische Verant­wortung über­nehmen und sich auch wirt­schaft­liche Vorteile in einem wach­senden Nach­hal­tig­keits­markt sichern.

Beim Textil­re­cy­cling in der Auto­mo­bil­in­dustrie lassen sich zwei grund­le­gende Verfahren unter­scheiden: das mecha­nische Recycling, bei dem Textilien zerkleinert und zu Vlies­stoffen oder Garnen verar­beitet werden, und das chemische Recycling, bei dem textile Fasern in ihre chemi­schen Bestand­teile zerlegt werden.

Mecha­nisch recycelte Mate­rialien finden typi­scher­weise Anwendung in Unter­bo­den­ver­klei­dungen, Dämm­stoffen oder Teppichen.

Gekürzt. Geschrieben für Circular Economy (ehem. entsorga). Ausgabe 03/​2025. Der komplette Beitrag ist nur dort zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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