Medikamentenrückstände, Hormone und PFAS belasten zunehmend Gewässer und Trinkwasserressourcen. Neue EU-Vorgaben erhöhen den Druck auf die Wasserwirtschaft, wirksame Lösungen zu finden. Welche Technologien bei der Entfernung dieser Mikroschadstoffe künftig eine Schlüsselrolle spielen, erläutert Prof. Dr. Harald Horn vom KIT.
Kreislaufwirtschaft
„Wir zerstören PFAS direkt vor Ort, bevor weiterer Abfall entsteht”
Ein aktuelles Gerichtsurteil sorgt für Aufmerksamkeit: Wer PFAS ins Grundwasser einträgt, haftet grundsätzlich für die Verunreinigung und muss für Schäden aufkommen. In dem verhandelten Fall waren belastete Papierschlämme ausgebracht worden. Doch wie lassen sich PFAS, die wegen ihrer extremen Beständigkeit als „Ewigkeitschemikalien” gelten, überhaupt aus Abwässern entfernen? Einen neuartigen Ansatz verfolgt das Startup PFASuiki. Im Interview erläutern die Gründer Jana Söffken und Donald Dibra, wie ihre Technologie PFAS nicht nur herausfiltert, sondern vollständig zerstören soll.
Warum die Bauwirtschaft weniger abreißen sollte
Reparieren statt neu bauen – dieses Prinzip gilt als Schlüssel für mehr Nachhaltigkeit. Doch im Bauwesen dominiert weiterhin der Abriss. Fachleute plädieren deshalb für Renovation, Wiederverwendung von Materialien und neue Planungsansätze.
Nachhaltiges Interieur – 3‑D-Druck, Recycling und vegane Materialien
Die Verwendung nachhaltiger Materialien im Fahrzeuginnenraum ist für die Automobilindustrie alles andere als trivial. Zwar gibt es innovative Ansätze. Doch die Anforderungen an Sicherheit, Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit erschweren deren breite Umsetzung. Dennoch sind diese Ansätze es wert, beleuchtet zu werden, zumal sie in einigen Fällen schon heute praktische Relevanz erlangen.
Programm für 13. Fachsymposium Zirkuläres Bauen steht
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg lädt ein zum „13. Fachsymposium Zirkuläres Bauen – Einfach. Wiederverwendbar. Mit Recyclingbaustoffen“ am 21. Mai 2026 in Stuttgart. Die Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus...
Nachhaltiger Pflanzenschutz wirkt weltweit positiv
Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bonn und der ETH Zürich hat untersucht, was wäre, wenn die Landwirtschaft weltweit auf nachhaltigen Pflanzenschutz umstellen würde. Befragt wurden dazu 500 führenden Expertinnen und Experten – von der Ökologie bis zu den Wirtschaftswissenschaften.
ETH-Soil macht Ernährung in Äthiopien sicherer
Äthiopiens Böden sind ausgelaugt, die Erträge niedrig – mit gravierenden Folgen für Millionen Kleinbauern. Ein deutsch-äthiopisches Projekt setzt nun auf Pflanzenkohle, Biogas und neue Wertschöpfung, um degradierte Flächen zu regenerieren und Ernährungssicherheit zu stärken.
Mit Biochar CO2 in Beton binden
Neue Projekte aus Industrie- und Stadtbaukontext zeigen, wie CO2 mit Biochar-Zuschlägen dauerhaft in Beton gebunden werden kann. Zwei Beispiele markieren einen möglichen Entwicklungspfad, der technische, ökologische und normative Fragen neu ordnet.
Laser steigert Wasserertrag von Nebelkollektoren
Mit gezielter Lasertechnik haben Forschende der TU Darmstadt und der Universität Kassel die Wassergewinnung papierbasierter Nebelkollektoren um mehr als zehn Prozent gesteigert. Das Verfahren könnte eine Schlüsseltechnologie für kostengünstige Trinkwasserlösungen in trockenen Regionen werden.
Grünes Bauen in Norddeutschland
Auch Niedersachsen und Bremen kommen um nachhaltiges Bauen nicht herum. Kommunen wie Hannover etwa setzen konsequent klimaschonende Gebäudekonzepte im Bestand. Andere Konzepte gibt es ebenfalls – sowohl bei kommunalen als auch bei privaten Akteuren.
Save the Date: 13. Fachsymposium Zirkuläres Bauen – Einfach. Wiederverwendbar. Mit Recyclingbaustoffen
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg lädt ein zum „13. Fachsymposium Zirkuläres Bauen – Einfach. Wiederverwendbar. Mit Recyclingbaustoffen“ am 21. Mai 2026 in Stuttgart. Die Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus...
Kompostierung – Baustein für Zukunft von Bioabfall-Biogasanlagen
Kompostierung gilt als ein zentrales Kreislaufelement der Zukunft, weil sie organische Reststoffe in wertvollen Humus und (fast) klimaneutrale Energie zurückführt. Die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland werden diesem Potenzial noch nicht gerecht.
Effizient heizen mit Wasserstoff und Katalysator
Die Dekarbonisierung des Wärmesektors wird häufig auf Wärmepumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine vollständige Elektrifizierung an technische und wirtschaftliche Grenzen. Hohe Vorlauftemperaturen, begrenzte...
Potenziale von weißem Wasserstoff äußerst begrenzt
In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...
Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage
Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...
Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage
Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...











