Schema des GHT-Verfahrens zur Umwandlung von Kunststoffabfällen in Wasserstoff. Grafik: Green Hydrogen Technology GmbH

Neues Verfahren erzeugt CO2-​neutral Wasser­stoff aus Plastikabfällen

von | 22. Mai 2024

Nicht recy­celbare Kunst­stoff­ab­fälle werden heut­zutage meist verbrannt. Ein junges Unter­nehmen aus Augsburg hat nun ein Verfahren entwi­ckelt, wie sie zu Wasser­stoff umge­wandelt werden können – und das zu Kosten, die unter denen der Elek­trolyse liegen.

Jeden Tag werden weltweit etwa eine Million Tonnen Plastik verbrannt, deponiert oder in die Umwelt entsorgt, was zu enormen Mengen an CO2-​Emissionen führt. Das Unter­nehmen Green Hydrogen Tech­nology (GHT) hat ein paten­tiertes Verfahren entwi­ckelt, mit dem Plastik emis­si­onsfrei in Wasser­stoff umge­wandelt werden kann.

Verfahren mit drei Phasen

Das Verfahren besteht aus drei Phasen: Synthe­se­gaser­zeugung, Synthe­se­gas­rei­nigung und Synthe­se­gas­auf­trennung. In der Anfangs­phase wird das prozess­eigene Synthe­segas zusammen mit Sauer­stoff verbrannt, wodurch Heißgas von 1.500 bis 1.700 Grad Celsius entsteht. Anschließend wird im Rahmen des paten­tierten ChemQuench-​Verfahrens Kunst­stoff in diesen Heiß­gas­strom einge­bracht und vergast, wodurch ein wasser­stoff­reiches Synthe­segas entsteht. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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