Neustonnetz des deutschen Forschungsschiffs SONNE, das an der Oberfläche schwimmende Plastikproben sammelt. Foto: Philipp Klöckner / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Alle Weltmeere sind von Plas­tik­ver­schmutzung betroffen

von | 27. Juni 2024

Jährlich gelangen Millionen Tonnen Plastik über verschiedene Wege wie Flüsse, Wind sowie durch Akti­vi­täten der Schiff­fahrt und Fischerei in die Ozeane. Zwei aktuelle Wissen­schafts­pro­jekte versuchen, Ursachen und Möglich­keiten zur Vermeidung besser zu verstehen.

2020 wurden weltweit etwa 400 Millionen Tonnen Plastik produ­ziert, von denen lediglich neun Prozent recycelt und zwölf Prozent verbrannt wurden. Der über­wie­gende Rest endet auf Müll­de­ponien oder in der Natur, einschließlich der Ozeane.

UFZ und AWI „fischen” Plastik

Forscher des Helmholtz-​Zentrums für Umwelt­for­schung (UFZ) und des Alfred-​Wegener-​Instituts haben in einer jüngsten Studie, veröf­fent­licht im Fach­journal Envi­ron­mental Science & Tech­nology, alar­mie­rende Mengen an Plas­tikmüll in einem abge­le­genen Meeres­schutz­gebiet im Pazifik gefunden – Mengen, die mit denen in großen Müll­wirbeln vergleichbar sind. Dies deutet darauf hin, dass Plastik weit verbrei­teter ist als bisher ange­nommen und ein ernst­haftes Risiko für das gesamte marine Ökosystem darstellt. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

VertiKKA macht Fassaden zu dezen­tralen Kläranlagen

VertiKKA macht Fassaden zu dezen­tralen Kläranlagen

Das Fassadenmodul VertiKKA der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, wie sich Grauwasser direkt am Gebäude reinigen und wiederverwenden lässt. Die Kombination aus Begrünung, Wasseraufbereitung und klimatischer Wirkung eröffnet neue Wege für ressourceneffiziente und...