Fernwärme ist ein zentrales Element bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Aber Versorger müssen im großen Stil investieren. Bild: Frank Urbansky

Kommunale Wärme­pläne mit vielen Unsicherheiten

von | 15. Mai 2025

Für Kommunen und Stadt­werke ist die Wärme­planung eine Mammut­aufgabe. In einer neuen Serie zeigt die ZfK, worauf es ankommt, und welche Klippen es zu umschiffen gilt

Das Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) verpflichtet Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern bis 2026 zur Wärme­planung, kleinere Kommunen bis 2028. Ziel ist eine treib­haus­gas­neu­trale Wärme­ver­sorgung bis 2045. Einige Städte haben ihre Wärme­pläne bereits erstellt.

Die ZfK wird in einer Serie – auch anhand zahl­reicher Beispiele aus der Praxis – beleuchten, wie die kommunale Wärme­planung funk­tio­niert. Heute starten wir mit einem allge­meinen Überblick.

Wer plant? Wer entscheidet?

Die Wärme­planung soll von der Kommune geleitet werden. Doch in der Praxis über­nehmen häufig Stadt­werke diese Rolle. Die setzen gezielt auf Fernwärme, da diese nun mal – im Gegensatz zu Erdgas oder Strom – die eigene Cashcow ist, die ganz legal im steu­er­lichen Quer­verbund gemolken wird. So werden etwa ÖPNV, Schwimm­bäder oder die Erhaltung der Schulen gegenfinanziert. …


Geschrieben für ZfK-​Wärmewende News­letter. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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