Die Elektrifizierung des europäischen Busverkehrs könnte rund 15 Jahre früher gelingen, wenn Dieselbusse auf Elektroantrieb umgerüstet statt ersetzt würden. Das zeigt eine Studie der Empa. Die Lösung spart Emissionen, Rohstoffe und Kosten und könnte den Ausbau des öffentlichen Verkehrs beschleunigen.
Energiewende
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht.
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Was funktioniert, was sich rechnet
Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim Fachkräftemangel und bei begrenzten Dachflächen.
Von der Biogasanlage zur Bioraffinerie
Die Transformation biogener Reststoffe in marktfähige Energieträgern gilt als zentraler Hebel für eine klimaneutrale Energie- und Mobilitätswirtschaft. Das Projekt Pilot-SBG „Bioressourcen und Wasserstoff zu Methan als Kraftstoff“ betreibt auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums in Leipzig eine Forschungsplattform, die genau diesen Ansatz verfolgt.
Ein Baustein für grüne Fernwärme – Großflächige Solarthermie
Großflächige Solarthermie kann ein Erzeugungsbaustein für kommunale Wärmesysteme sein. Sie zeichnet sich durch niedrige Grenzkosten, langfristig stabil kalkulierbaren Wärmegestehungskosten, hohe Flächeneffizienz und eine verlässliche sommerliche Grundlast aus. Erste Projekte – auch im Zuge der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland – setzen deshalb zunehmend auf große Anlagen.
Bielefeld-Sennestadt wird zum Reallabor der Strom- und Verkehrswende
Die Energiewende verlangt eine flexible Stromnutzung statt starrer Systeme. In Bielefeld-Sennestadt erforschen HSBI und Stadtwerke, wie Quartiere mit intelligent gesteuerten Verbrauchern, E‑Mobilität und Wahrscheinlichkeitsmodellen stabil und klimaneutral versorgt werden können.
Ohne Green Finance geht immer weniger
Green Finance entwickelt sich im Energiesektor zunehmend zur Voraussetzung für den Umbau von Strom‑, Wärme- und Netzinfrastrukturen. Wer heute in Erzeugungsanlagen, Speicher, Wärmenetze oder Übertragungs- und Verteilnetze investiert, steht vor hohen Kapitalbedarfen und der Herausforderung, diese in ein belastbares ESG- und Reporting-Régime einzubetten.
„Bei bisherigem Tempo bleibt Geothermie regionales Nischenthema”
Geothermie gilt als Schlüsseltechnologie der Wärmewende. Doch trotz neuer Gesetze und Versicherungsmodelle bleiben Finanzierung, Fachkräfte und industrielle Kapazitäten zentrale Herausforderungen. Dr. Herbert Pohl, CEO von Deutsche ErdWärme, erklärt, was passieren muss, damit der Markthochlauf gelingt.
Wärmewende vor Ort: Planung läuft, Umsetzung stockt
Anfang 2026 zeigt die kommunale Wärmeplanung in Deutschland ein gemischtes Bild. Die Planungen kommen voran und wirken organisatorisch machbar. Doch die Umsetzung könnte zum milliardenschweren Engpass werden.
Wasserstoff: Infrastuktur ohne Markt?
Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bleibt deutlich hinter den politischen Erwartungen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer sehen zentrale energie- und industriepolitische Ziele gefährdet: Planung, Priorisierung und Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie greifen nicht ineinander. Angebot, Nachfrage und Infrastruktur entwickeln sich weitgehend entkoppelt.
Welche Teile denken, wenn das Haus mitdenkt?
Die größten Vorteile intelligenter Gebäudetechnik liegen in den möglichen Energieeinsparungen. Dabei spielt zunehmend auch Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Davon profitieren nicht nur Wohnungsunternehmen, sondern auch Fachhandwerk und Vermittler, wie...
„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den...
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht. Damit grüner Wasserstoff tatsächlich in der...
Wo Infrarotheizungen sinnvoll sind – und wo nicht
Infrarotheizungen kommen in Neubauten, Sanierungen und einzelnen Räumen zum Einsatz. Ihre Stärken liegen vor allem in der einfachen Installation. Wirtschaftlichkeit und Eignung hängen jedoch stark vom Gebäudestandard ab. Infrarotheizungen geben Wärme überwiegend als...











