Güns­ti­gere Energie bremst Infla­tion im Januar aus

Der Preis spricht für Autogas. Selbst wenn man die geringere Energiedichte einrechnet, kommt man nur auf etwa 1,00 Euro. - Foto: Urbansky

Die Ver­brau­cher­preise in Deutsch­land werden sich im Januar 2014 vor­aus­sicht­lich um 1,3 % gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat erhöhen.

Wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) nach bisher vor­lie­gen­den Ergeb­nis­sen weiter mit­teilt, sinken die Ver­brau­cher­preise gegen­über Dezem­ber 2013 vor­aus­sicht­lich um 0,6 %. 

Die ver­gleichs­weise nied­rige Infla­ti­ons­rate – gemes­sen am Ver­brau­cher­preis­in­dex – ist ins­be­son­dere auf die gesun­ke­nen Preise für Energie im Januar 2014 im Ver­gleich zu Januar 2013 zurück­zu­füh­ren. Der Preis­an­stieg bei den Nah­rungs­mit­teln liegt mit vor­aus­sicht­lich + 3,6 % gegen­über dem Vorjahr wei­ter­hin deut­lich über der Gesamt­teue­rung. 

Jähr­li­che Ver­än­de­rung des Ver­brau­cher­preis­in­de­xes
und aus­ge­wähl­ter Güter­grup­pen in %

 Gesamt­in­dex / Teil­in­dex

Gewich­tung
in Pro­mille

Oktober
2013

Novem­ber
2013

Dezem­ber
2013

Januar
2014 1

 

Gesamt­in­dex

1000

1,2

1,3

1,4

1,3

Waren

479,77

1,2

1,1

1,4

0,8

dar­un­ter: 

Energie 2

106,56

– 0,5

– 0,3

1,1

– 1,8

Nah­rungs­mit­tel

90,52

4,2

3,2

3,8

3,6

Dienst­leis­tun­gen

520,23

1,2

1,5

1,4

1,9

dar­un­ter: 

Woh­nungs­miete 3

209,93

1,3

1,5

1,6

1,5

1 Vor­läu­fige Werte. 
2 Haus­halts­ener­gie und Kraft­stoffe.
3 Net­to­kalt­miete.

Die end­gül­ti­gen Ergeb­nisse für Januar 2014 werden am 13. Februar 2014 ver­öf­fent­licht.

Quelle: Desta­tis