Den ÖPNV nutzen spart auch viel Energie. Foto: Urbansky

Sieben Goldene Regeln zum Ener­gie­sparen im Alltag

von | 5. Februar 2019

Mach das Licht aus, wenn du nicht im Zimmer bist! Das haben wir als Kinder tausendmal von unseren Eltern gehört. Heute weiß jeder, dass die Ener­gie­ein­sparung nicht nur den Geld­beutel zu schonen hilft, sondern auch einen Beitrag gegen den Klima­wandel ist.

Die Welt entwi­ckelt sich rasant in allen Bereichen des mensch­lichen Lebens: Wir gehen nicht ins Geschäft, sondern kaufen online ein, sind immer auf dem Laufenden, ohne das Haus zu verlassen, gewinnen das Geld nicht im land­ge­bun­denen Casino, sondern auf casino​.netbet​.de usw.

Auch auf dem Gebiet der Ener­gie­ein­sparung ist die Entwicklung weit fort­ge­schritten, deswegen reicht es nicht mehr, nur das Licht auszu­machen. Die Menschheit hat erneu­erbare Energien entdeckt und entwi­ckelt, die nach mensch­lichem Ermessen uner­schöpflich sind: Wind, Wasser, Müll, Sonne, Biomasse und Erdwärme.

Hier erfahren Sie, was Sie selber tun können, um ganz einfach Energie zu sparen:

  1. Sie können den Ener­gie­ver­brauch beim Kochen um die Hälfte senken (fast 40 kg CO2 und 20 Euro), indem Sie beim Kochen einen Deckel verwenden.
  2. Mehr als drei Viertel der Energie eines Wasch­gangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Waschen Sie Ihre Wäsche mit 30 bis 40 Grad, zumal das für die modernen Wasch­ma­schinen kein Problem ist. Sie machen die Wäsche ohne Vorwäsche und mit weniger heißem Wasser sauber. Auf solche Weise können Sie bei 160 Wasch­gängen pro Jahr nicht nur 250 kg CO2 vermeiden, sondern auch 110 Euro sparen.
  3. Senken Sie Ihren Wasser­ver­brauch, indem Sie sich nicht nur duschen statt ein Bad zu nehmen, sondern auch eine Spül-​Stop-​Taste im WC und einen Spar­duschkopf einbauen lassen.
  4. Nehmen Sie die unbe­nutzten Handy-​Aufladegeräte aus der Steckdose!
  5. Über­prüfen Sie, ob Fenster und Türen in Ihrer Wohnung dicht sind, sonst kann die Wärme verloren gehen.
  6. In erster Linie sollte nicht Ihre Wohnung oder Ihr Haus ener­gie­ef­fi­zient sein, sondern Ihr Verhalten. Vermitteln Sie dieses Thema auch Ihren Kindern. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Kindern stun­denlang herun­ter­beten sollen, dass Sie Energie und Ihr Geld sparen sollen. Solche Methode bringt nichts. Erklären Sie den Kindern, wie Strom entsteht, welche Auswir­kungen der unnötige Strom­ver­brauch für die Umwelt hat. Wenn Sie Haustiere haben oder wenn Ihr Kind Tiere mag, unter­streichen Sie, dass nicht ausge­schal­tetes Licht in seinem Zimmer zum Aussterben von der Tierwelt führt. Sie können dieses Thema auch spie­le­risch beibringen, indem Sie zu Hause einen Wett­bewerb in Ener­gie­ef­fi­zienz veran­stalten. Das macht Spaß und ist für alle von großer Bedeutung.
  7. Nutzen Sie öffent­liche Verkehrs­mittel oder Rad, statt immer mit dem Auto zu fahren. Verzichten Sie auch nicht auf den Spaziergang zu Fuß, das ist nicht nur für die Natur, sondern auch für Ihre Gesundheit nützlich.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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