Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz schreibt ver­al­tete Stan­dards fest

Im Wohnungsbau ändert sich an den energetischen Standards durch das neue Gebäudeenergiegesetz so gut wie nichts. Foto: Frank Urbansky

Das neue Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz sollte der große Wurf hin zu mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz sein. Doch es bleibt weit hinter dem zurück, was heute schon am Bau möglich ist und prak­ti­ziert wird.

2019 wurde nach langem Hin und Her das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) beschlos­sen. »Damit soll das Neben­ein­an­der ver­schie­de­ner Gesetze in diesem Bereich beendet werden. Das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz wird dann die Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV), das Ener­gie­ein­spar­ge­setz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWär­meG) zu einem ein­heit­li­chen Sam­mel­ge­setz zusam­men­fas­sen«, beschrei­ben die Springer-Vieweg-Autoren Stefan Harder und Ayse Durmaz in ihrem Buch­ka­pi­tel Woh­nungs­wirt­schaft 2.0 – Trans­for­ma­tion vom Ver­mie­ter zum inte­grier­ten dezen­tra­len Ver­sor­ger auf Seite 833 eine seiner Funk­tio­nen.

So sehr die Ver­ein­heit­li­chung der ver­schie­de­nen in den genann­ten Geset­zen fest­ge­leg­ten Stan­dards zu begrü­ßen ist, so sehr ist es auch zu bedau­ern, dass letzt­lich ver­al­tete Stan­dards im GEG fest­ge­schrie­ben werden. Denn mit denen lassen sich weder die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ziele der Bun­des­re­gie­rung im Gebäu­de­be­reich noch die Kli­ma­ziele bis 2030 erfül­len. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.