Im Wohnungsbau ändert sich an den energetischen Standards durch das neue Gebäudeenergiegesetz so gut wie nichts. Foto: Frank Urbansky

Gebäu­de­en­er­gie­gesetz schreibt veraltete Standards fest

von | 20. Februar 2020

Das neue Gebäu­de­en­er­gie­gesetz sollte der große Wurf hin zu mehr Ener­gie­ef­fi­zienz sein. Doch es bleibt weit hinter dem zurück, was heute schon am Bau möglich ist und prak­ti­ziert wird.

2019 wurde nach langem Hin und Her das Gebäu­de­en­er­gie­gesetz (GEG) beschlossen. „Damit soll das Neben­ein­ander verschie­dener Gesetze in diesem Bereich beendet werden. Das Gebäu­de­en­er­gie­gesetz wird dann die Ener­gie­ein­spar­ver­ordnung (EnEV), das Ener­gie­ein­spar­gesetz (EnEG) und das Erneuerbare-​Energien-​Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einem einheit­lichen Sammel­gesetz zusam­men­fassen”, beschreiben die Springer-​Vieweg-​Autoren Stefan Harder und Ayse Durmaz in ihrem Buch­ka­pitel Wohnungs­wirt­schaft 2.0 – Trans­for­mation vom Vermieter zum inte­grierten dezen­tralen Versorger auf Seite 833 eine seiner Funktionen.

So sehr die Verein­heit­li­chung der verschie­denen in den genannten Gesetzen fest­ge­legten Standards zu begrüßen ist, so sehr ist es auch zu bedauern, dass letztlich veraltete Standards im GEG fest­ge­schrieben werden. Denn mit denen lassen sich weder die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ziele der Bundes­re­gierung im Gebäu­de­be­reich noch die Klima­ziele bis 2030 erfüllen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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