Ein komplett digital erfasste Gebäude ermöglicht auch einen digitalen Zwilling, der wiederum Steuerungsprozesse automatisieren und damit effizienter machen kann. Grafik: N+P

Smart Buildings – Alle Facetten der Auto­mation nutzen

von | 8. April 2020

Mit der Immobilie vernetzte Gebäu­de­au­to­mationssysteme werden meist nur dort eingebaut, wo sie unbedingt nötig sind. Zu groß ist der Unter­schied zwischen den finan­zi­ellen Inter­essen der Inves­toren und der späteren Betreiber. Dennoch können weit­gehend auto­ma­ti­sierte Gebäude für beide Vorteile bringen. Gerade aktuelle Smart Building-Projekte zeigen das schon heute. Sie nutzen mit inte­grierten Internet of Things-​Lösungen und mit künst­licher Intel­ligenz ganz neue Möglich­keiten für den Betrieb, aber auch um neue Geschäfts­mo­delle für Inves­toren, Projekt­ent­wickler und Bauherren zu entwi­ckeln. 

Wer wissen will, wie smarte, also digi­ta­li­sierte und voll auto­ma­ti­sierte Gebäude entstehen, kann sich das derzeit live in mehreren Projekten in Deutschland anschauen. Das Start-​up-​Bürogebäude »The Ship« in Köln, der digitale Zukunfts­campus Hammer­brooklyn in Hamburg die Büro­im­mo­bilie »Cube Berlin« oder das Quartier Heide­strasse inmitten der Haupt­stadt.  

Entscheidend ist, dass wir nicht das smarte Gebäude und die Tech­no­logie an sich in den Vorder­grund stellen, sondern die Bedürf­nisse der Benutzer analy­sieren und die Immobilie dann entspre­chend ausstatten. Wir nennen das Anfor­de­rungs­ma­nagement. Das ist eine Vorge­hens­weise, die weit über eine klas­sische Gebäu­de­au­to­mation hinausgeht“, erklärt Klaus Dederichs, Head of ICT und Associate Partner der Drees & Sommer, der die oben genannten Projekte hinsichtlich ihrer Digi­ta­li­sierung plane­risch begleitet. Vor allem ginge es seinen Kunden darum, mit dem digi­ta­li­sierten Gebäude neue Geschäfts­mo­delle zu gene­rieren.


Gekürzt. Geschrie­ben für tab aus dem Bau­ver­lag. Der kom­plette Beitrag ist nur in Heft 4/​2020 zu lesen. Zum Abon­ne­ment geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Holz­ver­gaser: Comeback einer totge­glaubten Technologie

Holz­ver­gaser: Comeback einer totge­glaubten Technologie

Holzvergaser gibt es schon seit gut 130 Jahren, als sie die industrielle Revolution in England befeuerten. In der Nachkriegszeit eine probate Lösung, um dem Treibstoffmangel im Verkehrssektor zu begegnen. Heutzutage dienen sie als Heizlösung insbesondere dort, wo viel...

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Inves­ti­tionen und Betrieb andere machen lassen

Die Novellen der Heizkostenverordnung und der Wärmelieferverordnung lassen auf sich warten. Jedoch wurden zuletzt steuerliche Hemmnisse für Wohnungsunternehmen verringert, die ihnen den Energiehandel erschwerten. Für Contractoren ist dies kein bedrohliches Szenario....

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

West­afrika: Wasserstoff-​Powerhouse mit drei Haken

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek will den Sonnenreichtum Westafrikas nutzen, um Wasserstoff für Deutschland zu produzieren. Das Projekt hat nur Chancen bei einer echten Partnerschaft. Ohne Wasserstoff wird die Energiewende nicht gelingen. "Der Strombedarf...

Strom aus Strömen

Strom aus Strömen

Wasserkraft ist neben Biomasse die einzige grundlastfähige erneuerbare Energieform. Doch die Ausbaupotenziale für große Pumpspeicher- oder reine Wasserkraftwerke sind begrenzt. Bürger begehren auf, Investoren ziehen sich zurück. Die kleine Variante, etwa...