Kurzumtriebsplantage zur Brennstoffgewinnung für das Viessmann-Stammwerk. Foto: Frank Urbansky

Wie nach­haltig ist die Nachhaltigkeit?

von | 7. Juli 2020

Der Begriff der Nach­hal­tigkeit hat es ganz nach­haltig in die poli­tische Kommu­ni­kation geschafft. Und kaum ein Unter­nehmen kommt heute ohne eine Betonung seiner nach­hal­tigen Hand­lungs­weise aus. Doch wie nach­haltig sind die Nach­hal­tigkeit und ihre Nachweise, die Zertifikate?

Der Begriff der Nach­hal­tigkeit wurde einst vom sächsisch-​königlichen Berg­hauptmann Hans Carl von Carlewitz einge­führt. Er sah vor gut 300 Jahren mit Grausen, wie in den Forsten im Erzge­birge Raubbau getrieben wurde. Denn Holz war damals der wich­tigste Brenn- und Baustoff und aus dem Bergbau nicht wegzu­denken – doch dabei dachte niemand daran, dass es auch Zeit zum Wachsen braucht.

An seiner Defi­nition kann man sich noch heute gut orien­tieren: Man sollte nur so viel der Natur entnehmen, wie diese auch kompen­sieren kann. Nun ist dies gerade im Brenn­stoff­handel nicht so einfach. Zwar wächst in Deutschland mehr Wald nach, als an Holz entnommen wird. Doch der hiesige Brenn­holz­bedarf wird fast ausschließlich aus Importen gedeckt. Deutsches Holz ist zu teuer oder quali­tativ nicht geeignet – was wiederum dem deutschen Wald guttut. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 07/​2020 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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