Wind­ener­gie an Land wird abge­würgt

Erneuerbare Energien wie Windkraft sorgen für Nachhaltigkeit im Energiemix. Foto: Urbansky
Windenergie an Land hat es schwer. Mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung und lange Genehmigungsphasen lassen die Hoffnungen der Marktteilnehmer schwinden. Foto: Frank Urbansky

Die Wind­ener­gie an Land hat mit zwei großen Pro­ble­men zu kämpfen: Die schwin­dende Akzep­tanz in der Bevöl­ke­rung und eine ent­spre­chende Gesetz­ge­bung mit lang­wie­ri­gen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren.

Wind­kraft an Land muss vor allem in der Umge­bung eine sichere Akzep­tanz finden. »Wind­kraft­pla­nun­gen haben […] einen eher lokalen oder regio­na­len Cha­rak­ter, da hier die Kom­mu­nen und/oder Land­kreise die Pla­nun­gen für Stand­orte vor­neh­men und in diesem Rahmen betei­li­gen«, beschrei­ben dies die Sprin­ger VS-Autoren Jörg Radtke, Weert Canzler, Miranda Schreurs und Stefan Wurster in ihrem Buch­ka­pi­tel Die Ener­gie­wende in Deutsch­land – zwi­schen Par­ti­zi­pa­ti­ons­chan­cen und Ver­flech­tungs­falle auf Seite 34.

Doch gerade auf dieser lokalen und regio­na­len Ebene kämpft die Wind­kraft mit großen Akzep­tanz­pro­ble­men. Gene­rell gilt sei 2017 eine Abstands­re­ge­lung von 1000 Metern zu mit Wohn­ge­bäu­den bebau­ten Flächen. In Bayern wurde dies ver­schärft, hier ist der Faktor 10 bezogen auf die Höhe der Wind­rä­der ein­zu­hal­ten. Wind­kraft­an­la­gen mit 3 MW Leis­tung und gut 200 Meter Rotor­blatt­höhe müssten also 2.000 Meter vom nächs­ten Gehöft ent­fernt sein – ein Todes­stoß. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.