Windenergie an Land hat es schwer. Mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung und lange Genehmigungsphasen lassen die Hoffnungen der Marktteilnehmer schwinden. Foto: Frank Urbansky

Wind­energie an Land wird abgewürgt

von | 25. August 2020

Die Wind­energie an Land hat mit zwei großen Problemen zu kämpfen: Die schwin­dende Akzeptanz in der Bevöl­kerung und eine entspre­chende Gesetz­gebung mit lang­wie­rigen Genehmigungsverfahren.

Windkraft an Land muss vor allem in der Umgebung eine sichere Akzeptanz finden. „Wind­kraft­pla­nungen haben […] einen eher lokalen oder regio­nalen Charakter, da hier die Kommunen und/​oder Land­kreise die Planungen für Standorte vornehmen und in diesem Rahmen betei­ligen”, beschreiben dies die Springer VS-​Autoren Jörg Radtke, Weert Canzler, Miranda Schreurs und Stefan Wurster in ihrem Buch­ka­pitel Die Ener­gie­wende in Deutschland – zwischen Parti­zi­pa­ti­ons­chancen und Verflech­tungs­falle auf Seite 34.

Doch gerade auf dieser lokalen und regio­nalen Ebene kämpft die Windkraft mit großen Akzep­tanz­pro­blemen. Generell gilt sei 2017 eine Abstands­re­gelung von 1000 Metern zu mit Wohn­ge­bäuden bebauten Flächen. In Bayern wurde dies verschärft, hier ist der Faktor 10 bezogen auf die Höhe der Windräder einzu­halten. Wind­kraft­an­lagen mit 3 MW Leistung und gut 200 Meter Rotor­blatthöhe müssten also 2.000 Meter vom nächsten Gehöft entfernt sein – ein Todesstoß. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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