Repowe­ring könnte Wind­kraft­delle ausbessern

Viele Anlagen fallen 2021 aus der EEG-Förderung. Repowering könnte die Verluste in der Ökostromproduktion mehr als ausgleichen. Foto: Frank Urbansky

Der Wind­kraft droht ab diesem Jahr ein dras­ti­scher und kon­ti­nu­ier­li­cher Ein­bruch, weil viele Anlagen aus der EEG-Förderung fallen. Repowe­ring könnte dem entgegenwirken.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht eine Regel­för­de­rung für Strom­erzeu­gungs­an­la­gen von 20 Jahren vor. Nachdem es im Jahr 2000 in Kraft trat und die ersten Anlagen gebaut wurden, fallen diese nun ab diesem Jahr aus der För­de­rung. Allein 2021 sind 6.000 Wind­ener­gie­an­la­gen mit einer Leis­tung von rund 4.500 MW betrof­fen, was in etwa zwei sehr großen Kohle- oder Atom­kraft­wer­ken entspricht.

Förder-Verlängerung keine Dauerlösung

Eine schnell durch die poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen durch­ge­winkte Novelle des Geset­zes Ende des ver­gan­ge­nen Jahres ermög­licht zwar für kurze Zeit eine Wei­ter­ver­wen­dung dieser Anlagen. Doch eine Dau­er­lö­sung ist dies nicht, weil es zum einen eine weitere Belas­tung der Bürger durch eine unplan­mä­ßig wach­sende EEG-Umlage bedeu­tet und weil die Ver­gü­tung für den Wei­ter­be­trieb kaum aus­rei­chen dürfte. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.