Digitales Erfassen der Energiedaten ist die Voraussetzung für intelligentes Steuern der Technik. Foto: E.ON

Energie: Richtig mixen, richtig managen

von | 1. Februar 2021

Die Immobilie der Zukunft versorgt sich zu großen Teilen oder komplett selbst mit Energie. Und sie verbraucht deutlich weniger davon. Das will klug gemanagt sein, da viele Quellen je nach Angebot gut koor­di­niert werden müssen. Und das geht nur mit konti­nu­ier­lichem Messen und Monitoring.

Wie werden wir morgen heizen, wie Licht machen, wie Auto fahren? Insbe­sondere in der Quartiers- und Gebäu­de­ent­wicklung wird sich die Versorgung mit Wärme und Strom grund­legend verändern. Während früher vorrangig mit Heizöl und Erdgas geheizt und der Strom aus dem Netz bezogen wurde, kommen heute bei der Planung und Umsetzung vorwiegend rege­ne­rative und dezen­trale Ener­gie­ver­sor­gungs­kon­zepte zum Tragen.

Die Grund­wärme für die Wärme­pumpen beispiels­weise kann aus der Erde oder von der Sonne stammen. Schon heute sind zudem auch Abwär­me­quellen aus der Wasserstoff-​Elektrolyse oder Rechen­zentren in Quar­tieren technisch denkbar. Darüber hinaus wird zunehmend Strom aus Photo­vol­ta­ik­an­lagen beispiels­weise über Mieter­strom­mo­delle direkt an die Haushalte zum Eigen­ver­brauch verteilt“, sagt Stefan Schönitz, Leiter Quar­tiers­ent­wicklung bei Mainova mit Sitz in Frankfurt am Main.

Der regie­rungsnahe Thinktank Agora Ener­gie­wende sieht 2030 denn auch sechs Millionen Gebäude mit elek­trisch betrie­benen Wärme­pumpen beheizt – bei deutlich geringem Wärme­bedarf. Und bis 2035 sollen Verbrenner zumindest bei den Pkw weitest­gehend durch batte­rie­elek­trische Fahrzeuge ersetz werden. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 02/​2021. Gratis testen unter https://​www​.haufe​-immo​bi​li​en​wirt​schaft​.de/

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Geothermie ist eine der wesentlichen Stützen der Wärmewende. Im Bundestag wird sie schon erfolgreich eingesetzt – auch zur energieeffizienten Kühlung des Parlamentsgebäudes. Geothermie ist weitgehend klimaneutral, versorgungssicher und effizient. "Der Betrieb von...

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

Die neue Bundesregierung hatte sich für 2022 viel vorgenommen. Doch der Ukraine-Krieg warf alles über den Haufen. Statt grüne Energien voranzutreiben, stand die Versorgungssicherheit im Vordergrund. Carl von Clausewitz war nicht nur der brillanteste Militärtheoretiker...

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

2022 stand ener­gie­po­li­tisch im Zeichen des Ukraine-Krieges

Die neue Bundesregierung hatte sich für 2022 viel vorgenommen. Doch der Ukraine-Krieg warf alles über den Haufen. Statt grüne Energien voranzutreiben, stand die Versorgungssicherheit im Vordergrund. Carl von Clausewitz war nicht nur der brillanteste Militärtheoretiker...

Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Bundestag wird mit Geothermie gewärmt und gekühlt

Geothermie ist eine der wesentlichen Stützen der Wärmewende. Im Bundestag wird sie schon erfolgreich eingesetzt – auch zur energieeffizienten Kühlung des Parlamentsgebäudes. Geothermie ist weitgehend klimaneutral, versorgungssicher und effizient. "Der Betrieb von...