Dezentralen Systemen, wie hier Photovoltaik, gehört nicht nur in der Stromversorgung die Zukunft. Foto: Frank Urbansky

Im Wärme­markt alle Register ziehen

von | 13. Juli 2021

Die Berliner Ener­gietage ähnelten in der Vergan­genheit immer ein wenig „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Jahr für Jahr drehte sich die Diskussion gleich­tönig und wieder­holend um mangelnde Ener­gie­ef­fi­zienz, niedrige Sanie­rungs­quoten und eine dem Ganzen sowieso wenig förder­liche Politik. Doch das hat sich geändert. Die Politik fördert wie nie zuvor, die Sanie­rungs­quote steigt und der Beitrag der daraus resul­tie­renden Ener­gie­ef­fi­zienz kann gar nicht hoch genug einge­schätzt werden.

Passend zur Tagung erhöhte auch noch die Bundes­re­gierung ihr Ziel, den Anteil erneu­er­baren Energien bis 2030 um 10 Prozent­punkte und somit auf 65 Prozent zu erhöhen. 2045 soll Deutschland klima­neutral sein – fünf Jahre eher als bisher geplant. Flankiert wurde dies vom Urteil des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richtes, das deutlich höhere Ausbau­ziele anmahnt.

Und trotz Corona war 2020 der Gebäu­de­sektor der Einzige, der sein Klimaziel nicht erfüllte. Das war natürlich Futter für die Diskussion auf den Berliner Ener­gietagen. Doch wie kann dies gelingen? Oliver Rapf, Geschäfts­führer des in Brüssel und Berlin ansäs­sigen Buildings Perfor­mance Institute Europe (BPIE), sieht die Lösung in der Stei­gerung der Ener­gie­ef­fi­zienz und dem Ausbau der erneu­er­baren Energien. Beide gingen Hand in Hand. …


Gekürzt. Geschrieben für Brenn­stoff­spiegel. Der voll­ständige Beitrag ist nur in der Ausgabe 07/​2021 zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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