Die Methanisierung ist ein wichtiger Schritt, um grünen Strom umzuwandeln und so effizient zu speichern. Das Methan lässt sich in das öffentliche Gasnetz einspeisen. Foto: KIT

Neue Tech­no­logien sollen Metha­ni­sierung effi­zi­enter machen

von | 2. September 2022

Wenn es gelänge, Wasser­stoff effizient in Methan umzu­wandeln, könnte er ohne Einschrän­kungen im Gasnetz genutzt werden. Neue Tech­no­logien sollen die Umwandlung effi­zi­enter machen.

Wasser­stoff ist schwer zu händeln und benötigt eine geeignete Infra­struktur. „Aktuell wird als viel­ver­spre­chende Option Power to Gas favo­ri­siert, bei der der Wasser­stoff unter CO2-​Zugabe in Methan umge­wandelt wird, so genannte Metha­ni­sierung. Das Methan könnte dann in ausrei­chend großen Mengen im Erdgasnetz lang­fristig gespei­chert und während Dunkel­flauten in Gaskraft­werken wieder in Strom rück­ge­wandelt werden”, beschreibt Springer-​Vieweg-​Autor Adolf J. Schwab in seinem Buch­ka­pitel Strom­erzeugung aus Erneu­er­baren Energien auf Seite 198 eine mögliche Methode, dies zu umgehen.

Im Energy Lab 2.0 des Karls­ruher Instituts für Tech­no­logie (KIT) wird derzeit daran gear­beitet, grünen Wasser­stoff aus Elek­trolyse und Kohlen­dioxid aus der Luft in Methan umzu­wandeln. Dazu dienen Waben-​Methanisierung und Dreiphasen-Methanisierung. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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