Nicht nur Formenvielfalt, auch Multifunktionalität erlaubt Carbonbeton, links eine Bewehrung, rechts das fertige Betonelement. Foto: Frank Urbansky

Häuser aus Carbon & Co. – Was man nach­haltig ersetzen kann

von | 23. Januar 2023

Die Nach­hal­tigkeit wird im Bestand und im Wohnungsbau Einzug halten. Auf ressour­cen­spa­rende Baustoffe wie Holz oder Tech­no­logien, die einen kleineren CO2-​Fußabdruck haben als andere, kann man heute schon setzen. Neues – wie Carbon als Stahlersatz – wird derzeit fleißig erforscht.

Nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Pfand­brief­banken (vdp) werden bereits heute 100 Prozent aller neuen Büro­im­mo­bilien in Deutschland nach nach­hal­tigen Kriterien gebaut. Im Bestand ist es noch anders – ebenso im Wohnungsbau. Nach­hal­tigkeit ist dabei erst einmal Recycling. Rund 60 Prozent aller Depo­nie­ab­fälle sind auf Bautä­tig­keiten zurück­zu­führen. Das muss sich logi­scher­weise ändern. Und das ist auch rechtlich geregelt.

Recycling: Gängige Verfahren gibt es schon

Die „alte” Bundes­re­gierung brachte im Mai 2021 eine Mantel­ver­ordnung für Ersatz­bau­stoffe und Boden­schutz auf den Weg. Damit sollen feste Regeln zum Baustoff-​Recycling vorge­geben werden. Denn die Mate­rialien, die auf Deponien landen, sind so gut wie für immer verloren – also keine Ressourcen. Bei nach­hal­tigen Bauma­te­rialien geht es deshalb auch darum, dass diese entweder leicht recycelt oder direkt wieder­ver­wertet werden können. …


Gekürzt. Geschrieben für das Immo­bi­li­en­portal von haufe​.de. Der voll­ständige Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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