Feinstaubfilter werden für ganz viele Öfen ab Endes des Jahres Pflicht. Foto: Kutzner + Weber

Viele Kamine brauchen im kommenden Jahr Feinstaubfilter

von | 6. März 2024

Feinstaub entsteht zwangs­läufig bei der Verbrennung fester Brenn­stoffe. Davon ist auch Holz betroffen. Die Fein­staub­emis­sionen sollen nun bis Ende des Jahres durch verschärfte Grenz­werte einge­dämmt werden. Das geht oft nur durch den nach­träg­lichen Einbau von Filtern.

Die Winterzeit bringt für Besitzer eines Kamin­ofens tradi­tionell eine Atmo­sphäre voller Behag­lichkeit und Wärme, begleitet vom beru­hi­genden Knistern des Holzes und dem faszi­nie­renden Anblick der Flammen. Doch ab dem 31.12.2024 könnte sich dies für viele ändern, da eine neue Fassung der Bundes-​Immissionsschutzverordnung (BImSchV) in Kraft tritt.

Alle Ofenarten betroffen

Diese Regelung betrifft sämtliche kleinen bis mittleren Heiz­an­lagen wie Kamine, Pellet‑, Kachel- und Koksöfen, die zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 in Betrieb genommen wurden und die fest­ge­legten Emis­si­ons­grenz­werte nicht erfüllen. Bereits seit Ende 2020 müssen ältere Anlagen, die vor 1995 instal­liert wurden, nach­ge­rüstet sein, während Anlagen, die bis Ende 2014 eingebaut wurden, schon die Grenz­werte der ersten Stufe einhalten mussten. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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