Bilder von Eisenstaubflammen, in der TU Darmstadt aufgenommen, wo die Flammen mit Lasermesstechnik untersucht werden. Foto: TU Darmstadt

Eisen kann saisonal Energie speichern

von | 2. September 2025

Das der Menschheit lange bekannte Element Eisen kann gänzlich neue Wege für die CO₂-​freie Ener­gie­ver­sorgung eröffnen – und als saiso­naler Speicher dienen. Forscher der TU Darmstadt stellten ein entspre­chendes Konzept vor.

Die Ener­gie­zu­kunft braucht Speicher. Und sie braucht sie in Größen­ord­nungen, die mit heutigen Batte­rie­sys­temen oder Pump­spei­chern kaum zu bewäl­tigen sind. Vor allem im Bereich der saiso­nalen Strom­spei­cherung – also der Über­brü­ckung von Wochen bis Monaten – klafft bislang eine Lücke. Genau hier setzt ein inno­va­tiver Ansatz der Tech­ni­schen Univer­sität Darmstadt an: Eisen als spei­cher­barer Ener­gie­träger, der CO₂-​frei verbrennbar ist und dabei Wärme für Industrie und Strom­erzeugung liefert.

Das in Energy and Envi­ronment (E+E) veröf­fent­lichte Konzept wurde innerhalb des Profil­themas Carbon-​Neutral Circles erar­beitet. Es beleuchtet die tech­ni­schen und wirt­schaft­lichen Poten­ziale dieses Konzepts. Die Kern­aussage: Metal­lische Ener­gie­träger könnten zur Schlüs­sel­tech­no­logie der Ener­gie­wende werden, als system­er­gän­zende Lösung zur Wasser­stoff­wirt­schaft – und das unter Nutzung bestehender Infrastrukturen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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