Die Obertageanlagen der Verteilnetze sowie die Armaturen können für den Wasserstoffbetrieb modifiziert werden. Foto: Frank Urbansky

Backbone oder Baustelle der Energiewende?

von | 31. August 2025

Grüner Wasser­stoff gilt als Hoff­nungs­träger der Ener­gie­wende – überall dort, wo Elek­tronen an ihre physi­ka­li­schen oder wirt­schaft­lichen Grenzen stoßen und Moleküle unver­zichtbar werden. Poli­tische Programme sprechen voll­mundig von einem Wasser­stoff­zeit­alter. Der Hochlauf in der Realität ist jedoch zäh.

Milli­ar­den­pro­jekte sind für grünen Wasser­stoff ange­kündigt. Nur wenige nehmen Fahrt auf. Vieles bleibt in der Planungs­phase stecken – nicht zuletzt, weil zentrale infra­struk­tu­relle Voraus­set­zungen fehlen. Im Zentrum steht dabei das Wasserstoff-​Kernnetz. Doch bei den regio­nalen Verteil­netzen zeigt sich eine gravie­rende Lücke, die den Mark­t­hochlauf akut behindert.

Union und SPD setzen zwar in ihren ener­gie­po­li­ti­schen Stra­tegien glei­cher­maßen auf Wasser­stoff. Das Kern­vor­haben: Die Bundes­re­gierung aus beiden Parteien plant das schon von der Vorgän­ger­re­gierung initi­ierte Kernnetz (auch Backbone genannt) von rund 9.040 Kilo­metern Leitungs­länge, das bis 2032 fertig­ge­stellt sein soll. Knapp 56 Prozent der Trassen sollen aus umge­wid­meten Erdgas­lei­tungen bestehen, ergänzt durch Neubauten. …


Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 9/​2025. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo, dem Arti­kelkauf oder den verschie­denen Abonnement-​Paketen geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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