Der Hopfen wird für seine Trocknung vorbereitet. Foto: Fraunhofer IGCV

Wie man Hopfen klima­ge­recht trocknet

von | 11. September 2025

Forscher des Fraun­hofer IGCV unter­suchen nach­haltige Alter­na­tiven zur Hopf­en­trocknung. Für sie beginnt der Klima­schutz auch bei der Bierproduktion.

Der Klima­wandel macht auch vor Bayerns Hopfen­bauern nicht Halt: Während Hitze­pe­rioden, Wetter­ex­treme und Trockenheit den sensiblen Pflanzen zusetzen, ist die Verar­beitung des „grünen Goldes”, insbe­sondere die Trocknung nach der Ernte, ein wesent­licher Faktor für den CO₂-​Ausstoß in der Hopfen­wirt­schaft. Allein in der Hallertau, dem weltweit größten zusam­men­hän­genden Hopfen­an­bau­gebiet, werden dafür jährlich rund 14 Millionen Liter Heizöl benötigt – so viel, wie 7.000 Haushalte pro Jahr verbrauchen.

Ange­sichts dieser Zahlen liegt auf der Hand: Wer die Hopfen­pro­duktion klima­freund­licher gestalten will, muss bei der Energie für die Trocknung ansetzen. Genau das haben Wissen­schaftler des Fraunhofer-​Instituts für Gießerei‑, Composite- und Verar­bei­tungs­technik IGCV im Projekt „Grüner Hopfen” getan. Ziel war es, realis­tisch umsetzbare und zukunfts­fähige Alter­na­tiven zur herkömm­lichen Trock­nungs­tech­no­logie zu entwi­ckeln. Dafür unter­suchten die Forschenden verschiedene tech­nische Optionen, simu­lierten deren Auswir­kungen auf Emis­sionen und Kosten – und formu­lierten Empfeh­lungen für eine nach­haltige Trans­for­mation der Branche. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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